08. November 2021

Um den Anteil der Alltagsfahrten, welche mit dem Rad zurückgelegt werden, in den nächsten Jahren bedeutend steigern zu können, braucht es gute und sichere Wegverbindungen, in und auch zwischen den Gemeinden.

„In Niederösterreich setzen wir deshalb auf den Ausbau des Radwegnetzes und investieren 100 Millionen Euro. Ein erster Schritt wird mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden in einer Experten-Analyse niederösterreichweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotential herausgefiltert und so genannten Potentialregionen zugeordnet. In diesen wird nun ein zusammenhängendes, gemeindeübergreifendes Radwegenetz geplant“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Die Potenzialregion „Neunkirchen Ost“ umfasst die Gemeinden Seebenstein, Pitten, Schwarzau a. Steinfeld, Lanzenkirchen und Bad Erlach. Am 19. Oktober 2021 trafen sich GemeindevertreterInnen in Lanzenkirchen, um gemeinsam mit den Planern vom Büro con:sens mobilitätsdesign und VertreterInnen der zuständigen Landesabteilungen sowie des Mobilitätsmanagements Industrieviertel der NÖ.Regional, welches auch die Moderation übernommen hatte, den Planungsprozess zu starten.

In diesem ersten Workshop wurden wichtige Informationen über das Konzept zur Radwegeplanung und die neue Radwegeförderung des Landes Niederösterreich besprochen. Danach ging es direkt in die konkrete Workshop-Arbeit: bereits geplante Radwegeprojekte wurden erhoben, mögliche bzw. auch fehlende Radwegeverbindungen wurden unter den Nachbargemeinden diskutiert. Wichtige Quell- und Zielorte wurden erfasst, sodass die Planer in den nächsten Wochen bereits mit den Befahrungen und Gemeindebesuchen starten können.

Die Startveranstaltungen ermöglichten einen sehr regen Austausch unter den GemeindevertreterInnen und auch den zuständigen VertreterInnen des Landes. Ein guter erster Schritt zur Verbesserung der Radwege im Bezirk Wiener Neustadt – Land wurde gemacht.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at