Kleinprojektefonds

 

„Der Kleinprojektefonds Österreich-Tschechische Republik unterstützt kleine, grenzüberschreitende Projekte von Gemeinden, Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. Genau diese Kooperationen sind so wichtig für Europa, deshalb nimmt die EU 1,4 Millionen Euro an EFRE -Fördergeld für Niederösterreich in die Hand. Durch die finanzielle Unterstützung werden Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern über die Grenzen hinweg gefördert und damit die Identifikation für ein gemeinsames Europa erhöht. Reichen Sie jetzt Ihre Projekte ein“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger.

Im Auftrag vom Land Niederösterreich verwaltet die NÖ.Regional den NÖ Kleinprojektefonds, der people-to-people Aktivitäten zwischen Niederösterreich, Oberösterreich, Südböhmen, Vysocina und Südmähren.

Gefördert wird die Zusammenarbeit von Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Körperschaften, von Vereinen, Verbänden sowie nicht gewinnorientierten Organisationen, die auf lokaler und regionaler Ebene tätig sind, und deren Initiativen und Projekte zu einem gemeinsamem Verständnis und Zusammengehörigkeitsgefühl in der Grenzregion beitragen.

Die NÖ.Regional unterstützt durch Beratung bei Einreichung, Antragstellung und Abrechnung.

    Beispiele aus der Praxis

    • Vernetztes Feuerwehrwesen in der Grenzregion (Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf - Feuerwehr- und Rettungskorps der südmährischen Region)
    • Junge Meister grenzenlos (Stadt St. Pölten - Freizeitzentrum Luzánky)
    • Kellerkatze und Weinberggeiß im Gleichschritt (Verein zur Förderung der Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn - Cech vinařů Vrbovec )
    • Klemens Maria Hofbauer Pilgerweg (Retzerland Regionalvermarktung – Znojmo Region)
    • Feier zum 30. Jubiläum des Falls des Eisernen Vorhangs (Gemeinde Reingers – Gemeinde Nová Bystřice)
    • 1. Österreich-Tschechischer Dirigierlehrgang (MUSOG – Verein Musik ohne Grenzen – Stadtgemeinde Dačice)
    • Lapbook über typische Landschaftselemente (Volksschule Albrechtsberg - Grundschule Římov)

                 

    Wichtige Informationen

    EMPFEHLUNGEN BEI EINSCHRÄNKUNGEN DER PROJEKTUMSETZUNG IM ZUSAMMENHANG MIT COVID-19

    • Falls bestimmte Aktivitäten unter den gegebenen Umständen nicht umgesetzt werden können, so können diese mit dem Ziel abgeändert werden, die bestmögliche Umsetzung und den Fortschritt des Projekts trotz der aktuellen Einschränkungen sicherzustellen.
    • Die spezifischen Projektziele und die Hauptergebnisse des Projekts sollten erreicht werden.
    • Falls die Umsetzung der Aktivitäten im vollen Umfang zum geplanten Zeitpunkt nicht möglich ist, ist individuell zu beurteilen, ob die gegebene Aktivität für das Erreichen der Projektziele unbedingt erforderlich ist. Wenn ja, dann sollte eine solche Aktivität in einem Ersatztermin umgesetzt, bzw. ein Antrag auf Verlängerung der Projektlaufzeit eingereicht werden.
    • Bei Aktivitäten, die sich aufgrund ihres Charakters eignen, sind adäquate und alternative Formender Umsetzung zulässig.
    • Diese Alternativen müssen ausreichend dokumentiert und im Abschlussbericht beschrieben und begründet werden.
    • Auch weiterhin ist darauf zu achten, dass die grenzüberschreitende Wirkung erhalten bleibt.
    • Die Projektpartner sollen ihren KPF-Verwalter über die Art der Umsetzung der Aktivitäten (Änderungen, Weglassen geplanter Aktivitäten) proaktiv und frühzeitig informieren, damit eine geeignete Lösung gefunden werden kann.

     

    Zeitplan

    Deadline für die nächsten Einreichrunde:

    • 15. Februar 2021, 14.00 Uhr
    • 16. Juni 2021, 14.00 Uhr