30. November 2021

Öhling. Am 23.11.2021 fand der Mobilitätsabend des Mobilitätsmanagements Mostviertel der NÖ.Regional online statt - das jährliche Vernetzungstreffen der Mobilitätsbeauftragten der NÖ Mobilitätsgemeinden. ExpertInnen vom Verkehrsverbund (VOR), den ÖBB und von Radland NÖ informierten über Neuigkeiten im Mobilitätsjahr 2022.

 In eigenen virtuellen Themenräumen konnten sich die 65 TeilnehmerInnen über aktuelle Mobilitätsthemen austauschen. Mit Abstand das wichtigste Thema für die Gemeinden wird weiterhin die Planung und Umsetzung von Radwegprojekten sein.

„Die Mobilitätsabende sind wichtige Meilensteine am Weg zur Mobilitätswende. Dort werden die Vorhaben der Mobilitätsmanagerinnen und -manager in den Hauptregionen und Ideen der mittlerweile 506 NÖ Mobilitätsgemeinden abgestimmt. Denn nur, wenn das Land und die Gemeinden miteinander arbeiten und ihre Kräfte bündeln, können wir wichtige Maßnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung auf die Straßen, Rad- und Fußwege des Landes bringen“, zeigt sich NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

Die Veranstaltung wurde vom Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional organisiert und war mit 65 TeilnehmerInnen aus den Mostviertler Gemeinden sehr gut besucht. Zu Beginn zeigten ReferentInnen von VOR und ÖBB die aktuellen Entwicklungen im Öffentlichen Verkehr bei Bus und Bahn auf. Eine Neuerung betrifft die derzeit laufende Busausschreibung Mostviertel West, wo in einem Pilotprojekt zum ersten Mal in Niederösterreich der Buslinienverkehr gemeinsam mit kleinräumigen bedarfsorientierten Lösungen (Mikro-ÖV) geplant wird. Im Vortrag von Radland NÖ wurde auf die große Bedeutung der Bewusstseinsbildung hingewiesen, um zum Umstieg auf aktive Mobilitätsformen (zu Fuß, per Rad) zu motivieren. Das Mobilitätsmanagement Mostviertel informierte über erfolgreiche Projekte, wie die RADLReparaturtage oder die Kampagne zur Bewerbung der Rudolfsbahn.

In virtuellen Räumen kam es gemeinsam mit den ExpertInnen zu einem lebhaften Austausch und vertiefenden Diskussionen zu den Themen „Aktive Mobilität“, „Öffentlicher Verkehr“, „Bewusstseinsbildung“ und „Bedarfsverkehre“.

Eine Umfrage zeigte schließlich die Schwerpunktthemen der Gemeinden für das nächste Jahr auf: das Thema „Aktive Mobilität“ bleibt weiterhin im Trend. Die Planung und der Ausbau von Radwegen werden von der Mehrheit der Gemeinden als zentrales Thema für 2022 gesehen (für 71% der TeilnehmerInnen).

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at