21. Mai 2021

Am Montag den 17.5. fand der offizielle Start zur regionalen Bewerbung der Rudolfsbahn statt.

Die Rudolfsbahn verbindet Amstetten mit Waidhofen und den drei weiteren Gemeinden Allhartsberg, Sonntagberg und Kematen und bietet eine alltagsfähige und klimafreundliche Alternative zum Autoverkehr.

Die Werbeaktion wurde über die vergangenen Monate in einer intensiven und engagierten Zusammenarbeit der genannten Gemeinden, der ÖBB, dem VOR und dem Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional ausgearbeitet und ist ein einzigartiges Projekt zur Stärkung einer regionalen Bahnlinie.

Ausgangslage dafür sind die verbesserten Takte mit stündlichen bzw. halbstündlichen Verbindungen, Abendzüge von Amstetten nach Waidhofen a.d. Ybbs noch bis um 0:11 Uhr etc., sowie der Einsatz der komfortablen, modernen Cityjet-Garnituren.

Hauptzielgruppe der Kampagne sind die Auto-PendlerInnen an der Weyerer Bundesstraße.

Die Idee zur Initiative kam aus der Region anlässlich der Feststellung, dass der Zug nicht nur klimafreundlicher unterwegs ist als das Auto, sondern auch zeitlich die „Nase vorn“ hat (Fahrzeit Waidhofen – Amstetten nur 25 min Zug / PKW ca. 35 min) und eine Reihe weiterer Vorteile bietet.

BGM Raidl (Gemeinde Sonntagberg) zum Thema: „Die Rudolfsbahn prägt seit ihrer Eröffnung im Jahre 1872 sehr stark die Geschichte und das öffentliche Verkehrsnetz unserer Gemeinde. Die nun gemeinsam erreichte Takterhöhung und die Erweiterung der Betriebszeiten sollen mithelfen, noch viel mehr Menschen von den zahlreichen Vorteilen der öffentlichen Verkehrsmittel zu überzeugen. Neben solcher Initiativen, wird das hoffentlich bald bundesweit erhältliche ‚Österreich-Ticket‘ mithelfen, noch zahlreiche neue Kunden für die Angebote unserer Verkehrsbetriebe zu begeistern.“

VizeBGM Markus Brandstetter (Stadtgemeinde Amstetten) zur Rudolfsbahn: In der Zusammenarbeit der Städte Amstetten und Waidhofen, steht das Thema Mobilität ganz oben auf unserer gemeinsamen Arbeitsliste. Wir haben das Glück, dass mit der Rudolfsbahn unsere Städte ein leistungsfähiges öffentliches Transportmittel verbindet. Für die Zukunft wünsche ich mir den Ausbau der Zughaltestellen entlang der Rudolfsbahn, sodass längere Züge eingesetzt werden können und mehr Transportkapazität zu Verfügung steht für die Nutzer. Denn wir brauchen gerade für die Erreichung der Klimaziele ein attraktives Angebot für unsere Schüler und Pendler.

Die Werbestrategie schließt Plakate und Transparente entlang der Bundesstraße, an wichtigen Gebäuden und im öffentlichen Raum ein, sowie Zeitungsinserate und sympathische Flyer im Postkartenformat. Die Kampagne soll über die kommenden Wochen und Monate durchgeführt werden. Erste Aktivitäten dazu haben bereits stattgefunden.

Zum Auftakt der Bewerbung fand eine gemeinsame Fahrt der Bürgermeisterin und Bürgermeister, weiterer politischer VertreterInnen der Gemeinden, sowie einer Delegation der ÖBB von Waidhofen nach Amstetten statt.  Die Beteiligten empfanden die Bahnfahrt ganz im Sinne der Werbebotschaft: flott & entspannt. Auch das mittlerweile selbstverständliche Masken-Tragen tat einer angeregten Unterhaltung keinen Abbruch.

In Amstetten angekommen gab es Interviews und einen offenen Austausch der Beteiligten und der Medien.

Organisiert und begleitet wurde die Fahrt durch das Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at