12. Mai 2022

Der Kindergemeinderat unter Bürgermeister Josef Weinmeier kam zu seiner ersten regulären Sitzung zusammen. Schwerpunkte waren die Erweiterung des Spielplatzes am Schlosspark und Verbesserungen an diversen Freizeiteinrichtungen. Der Kindergemeinderat setzt sich aus VertreterInnen der Volks- und Mittelschule sowie aus Vereinen zusammen. Die Funktionen des Gemeindevorstands wurden gewählt.

In seiner ersten Sitzung beschäftigte sich der Kindergemeinderat vor allem mit der geplanten Erweiterung des Spielplatzes im Schlosspark. Zwei Mitarbeiter der Fa. Linsbauer unterstützten fachlich und nahmen die Wünsche der Kinder – über die natürlich abgestimmt wurde – auf. In weiterer Folge wird ein Plan erstellt, über den der Kindergemeinderat wieder beraten wird.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Funcourt – hier gibt es seit geraumer Zeit ein Müllproblem. „Einige große Jugendliche gehen mit unserem Funcourt nicht so um, wie wir das gerne hätten“, berichtet Bürgermeister Josef Weinmeier. Trotz Mülltonnen liegt der Mist daneben, auch Schäden an Netzen sind schon vorgekommen. Der Kindergemeinderat beratschlagte mögliche Maßnahmen.

Auch andere Freizeiteinrichtungen wurden besprochen – so soll der Beachvolleyballplatz im Bad ein neues Netz bekommen.

Initiatorinnen des Kindergemeinderats sind Sandra Schweiger und Judith Gerstl. „Wir haben diese Idee schon länger verfolgt, im Rahmen des Prozesses zur UNICEF kinderfreundlichen Gemeinde sind wir in die Umsetzung gegangen“, freut sich Sandra Schweiger über den guten Start. Die beiden Damen fungieren als Beraterinnen des Kindergemeinderats und unterstützen bei den Sitzungen.

Marisa Fedrizzi von der NÖ.Regional informierte über die Aktion der NÖ Gemeinde21, die in Kirchberg seit 2020 läuft. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiges Thema, neben dem Kindergemeinderat ist der Planungsworkshop „Schulhof“ ein weiteres erfolgreiches Beispiel.

Die Landesaktion "NÖ Gemeinde21" ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.