01. Februar 2022

Pöchlarn. Radfahren ist am Puls der Zeit – und der Ausbau der dafür notwendigen Radwege soll langfristig auch im Raum Pöchlarn vorangetrieben werden. Vor allem Lückenschlüsse und gemeindeübergreifende Projekte haben seitens des Landes Niederösterreich einen hohen Stellenwert. Um dies zu gewährleisten starteten die Gemeinden der Potentialregion Pöchlarn, Ende Jänner, erfolgreich in die Planungsphase.

„Um das Ziel der Verdoppelung des Anteils der Aktiven Mobilität in Niederösterreich bis 2030 zu erreichen, setzen wir auf den Ausbau des Radwegnetzes und investieren in Summe 100 Millionen Euro. Ein erster Schritt wird mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden in einer Experten-Analyse niederösterreichweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotential herausgefiltert und so genannten Potentialregionen zugeordnet. In diesen wird nun ein zusammenhängendes, gemeindeübergreifendes Radwegenetz geplant“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Im Rahmen der Förderrichtlinie für den Radwegebau des Landes Niederösterreich wurden 37 Regionen mit besonderem Potential für den Alltagsradverkehr erhoben. Die Gemeinden Erlauf, Golling, Klein-Pöchlarn, Krummnußbaum, Marbach und Pöchlarn bilden die Potentialregion Pöchlarn und werden in der Radwegplanung gemeindeübergreifend betrachtet, um ein möglichst lückenloses Netz an Radverbindungen sicherzustellen. Der Planungsprozess wurde Ende Jänner im Rahmen einer Videokonferenz offiziell gestartet.

In der Auftaktveranstaltung des Mobilitätsmanagements Mostviertel der NÖ.Regional und des Landes NÖ wurden die BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen über den Planungsprozess und die Radwege-Förderrichtlinie informiert. Fördersätze bis 60 bzw. 70% wurden seitens des Landes in Aussicht gestellt.

Das beauftragte Planungsbüro IKW aus Amstetten skizzierte den Ablauf der Radbasisnetzplanung. Ziel des Prozesses ist es, Baumaßnahmen der nächsten Jahre bereits mit Grobkosten hinterlegt und in Abstimmung mit benachbarten Gemeinden priorisiert zu definieren. Konkrete Radwegeprojekte können von den Gemeinden ohne Zeitverzögerung zur Förderung vorgelegt werden.

Die BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen zeigten sich erfreut über den gemeindeübergreifenden Planungsprozess und sehen den Ausbau des Radwegenetzes in der Region als wichtiges Thema.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at