Förderprogramm für Jugendliche in Europa

Im Bereich Jugend des Programms Erasmus+ werden verschiedene Mobilitätsformate, darunter Jugendaustauschmaßnahmen oder die Mobilität von Jugendbetreuern, gefördert und Jugendorganisationen unterstützt. Erfahrungsanalysen weisen auf eine fruchtbare und aktive Zusammenarbeit zwischen Organisationen und jungen Menschen in den verschiedenen Ländern hin.

Jugendliche sind wichtige Akteure für die Förderung der europäischen Werte und deren Verwirklichung. Angesichts einer Krise mit einem Ausmaß wie die Covid-19-Pandemie und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen ist das Engagement junger Menschen, die ihren Gemeinschaftssinn, Solidarität überall in Europa und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter Beweis stellen, wichtiger denn je.

Ziele

Die Projekte im Rahmen der Initiative „Die europäische Jugend vereint“ sollen Netzwerke zur Förderung regionaler Partnerschaften schaffen, die in enger Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus ganz Europa (den am Programm Erasmus+ teilnehmenden Ländern) umgesetzt werden. Im Rahmen der Netzwerke sollen Austauschmaßnahmen organisiert, Schulungen (z. B. für Jugendleiter) gefördert und jungen Menschen die Möglichkeit geboten werden, selbst gemeinsame Projekte ins Leben zu rufen, die allesamt sowohl über physische als auch über Online-Aktivitäten umgesetzt werden könnten.

Mit der Initiative „Die europäische Jugend vereint“ wird angestrebt, Initiativen von mindestens fünf Jugendorganisationen aus fünf verschiedenen förderfähigen Ländern, die am Programm Erasmus+ teilnehmen, zu unterstützen.

Termine:

  • Frist für die Einreichung von Anträgen: 28. Juli 2020, 17:00 Uhr
  • Bewertungszeitraum: Juli bis November 2020
  • Benachrichtigung der Antragsteller: November 2020
  • Unterzeichnung der Finanzhilfevereinbarung: Dezember 2020

Die EU stellt für die Kofinanzierung von Projekten im Rahmen dieses Fördercalls insgesamt 5 Mio. EUR zur Verfügung. Der finanzielle Beitrag der EU beträgt mindestens 100 000 EUR und höchstens 500 000 EUR pro Projekt. Er ist auf einen Kofinanzierungssatz von höchstens 80 % der gesamten förderfähigen Projektkosten begrenzt.

Weitere Informationen:https://eacea.ec.europa.eu/sites/eacea-site/files/eyt_2020_short_call_notice_de.pdf