Orts- und Stadtkernbelebend | regionale Produkte | digitales Bezahlsystem

Nicht zuletzt durch die Covid-19-Pandemie ist das Thema der regionalen Versorgung wieder verstärkt im Bewusstsein und im Einkaufsalltag vieler BürgerInnen angekommen. Noch stärker als vor der Krise sind hochwertige Lebensmittel, die in der eigenen Gemeinde oder Region hergestellt werden und auf kurzem Weg lieferbar sind, gefragt. „Der Miniladen ergänzt den regionalen Handel dort, wo es aus der Sicht der Nahversorgung und unserer regionalen Händlerinnen und Händler sinnvoll erscheint. Damit sichern wir die Nahversorgung im Ort und zeigen Wege auf, Leerstände von Gebäuden mitten im Ort zu vermeiden – eine Win-Win-Situation. Durch kurze Transport- und Einkaufswege kann der Miniladen darüber hinaus einen Beitrag zur Lebensqualität in unseren Gemeinden, aber auch zum Klimaschutz leisten", erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dieses ebenso einfache wie wirksame Konzept.

Voraussetzungen:

1. Ideen und Maßnahmen:

  •  Orts- und Stadtkernbelebung: Versorgung der Bevölkerung im Zentrum, Nah- und Regionalversorgung im Ort, zeitgemäßer Frequenzbringer und Treffpunkt aller Generationen, Stärkung des Zusammenhalts von Gemeinschaften
  • Verkaufskonzept: Zusammenschluss mehrerer Anbieterinnen und Anbieter zu einem Produzenten- und Produzentinnenverein, Verkauf von lokalen Produkten
  • Digitales Bezahlterminal: Einkauf über Selbstbedienung möglich, digitales Bezahl- und Warenwirtschaftssystem für Produzentinnen und Produzenten
  • Förderrahmen: max. 50 % der Errichtungskosten bzw. max. bis € 50.000 EUR

2. Antragsteller: NÖ Dorferneuerungsvereine oder Gemeinden in einer der beiden NÖ Landesaktionen NÖ Dorferneuerung oder NÖ Stadterneuerung

Was wird gefördert?

Die Errichtung, Umgestaltung oder Adaption des Verkaufslokales, der Kauf eines digitalen Bezahlsystems

Einreichfrist: Ende 2022