Zwentendorfer „Zeitbank“

Die Zwentendorfer "Zeitbank" ist eine Form der organisierten Nachbarschaftshilfe. Unter dem Motto Zeit geben – Zeit nehmen ist der junge überparteiliche und überkonfessionelle Verein gerade in Corona-Zeiten eine wertvolle Initiative, die alle GemeindebürgerInnen „unbürokratisch“ in Anspruch nehmen können. Einkäufe, Apothekenfahrten oder auch den Hund Gassi führen gehören dazu. Damit jedoch alle die Hilfe leisten oder in Anspruch nehmen versichert sind, ist eine Mitgliedschaft beim Verein notwendig. Die Zwentendorfer Zeitbank lebt vom gegenseitige Geben und Nehmen ohne Geld. Jede Hilfeleistung zählt gleich viel, wird mit Zeit bewertet und auf einem eigenen Zeitkonto verbucht. Der Verein mit seinen Engagierten stärkte schon im ersten Lockdown den Zusammenhalt und fördert auch jetzt das soziale Miteinander, um gut durch die Krise zu kommen.

Ansprechperson & Kontakt
Diekmeyer Anke+43 0664 8406658

Vitale Gemeinde Zwentendorf

Nachbarschaftshilfe, die in guten Zeiten aufgebaut wird, funktioniert dann umso mehr in Krisenzeiten. Für ein friedliches Zusammenleben  müssen sich Menschen persönlich kennenlernen. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, die immer anonymer wird. Der Bürgerbeteiligungsprozess der „Vitalen Gemeinde Zwentendorf“ stellt da eine Plattform für Initiativen dar, die das soziale und aktive Miteinander stärken. Dr. Rosa Maria Eglseer, externe Projektleiterin der Vitalen Gemeinde und nach Selbstbeschreibung "Mutmacher für Menschen über der Lebensmitte" initiierte beispielsweise die "Community Health Nurses", die Zwentendorfer_innen kostenlos in Anspruch nehmen können. Ziel dieses Ansatzes ist es, unter anderem pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen mit Beratung zur Seite zu stehen. Gesundheits- und Krankenpflegepersonen fungieren hier als Drehscheibe im Gesundheitssystem. Weitere Infos unter   www.alterslust.at/vitale-gemeinde-zwentendorf/

Ansprechperson & Kontakt
Büro der Vitalen Gemeinde Zwentendorf, 0664 / 840 66 58

Unterstützungsaktion „Jung für Alt“- in Herzogenburg

Um die Ausbreitung des "Coronavirus" zu verlangsamen, ist eine deutliche Reduktion der sozialen Kontakte der Menschen notwendig geworden. Die Stadtgemeinde Herzogenburg und der Seniorenbund Herzogenburg bieten daher speziell für die ältere Generation (über 65 Jahre) und für Risikogruppen in dieser schwierigen Situation die Hilfsaktion "Jung für Alt" an. Hierbei geht es um die Unterstützung im Alltag, die so gut wie möglich gewährleistet werden soll. Notwendige Einkäufe oder Apothekengänge werden nach der Anmeldung im Bürgerservice der Stadtgemeinde Herzogenburg rasch organisiert und erledigt.

Ansprechperson & Kontakt
Bürgerservice der Stadtgemeinde Herzogenburg: 02782/83315-71 bzw. Projektkoordinator Dieter Pöhlmann: 0676/53 11 911

Lieferdienste + Services in Tulln

Als Nachfolgelösung zu der im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 auf der Tullner Bürgerwebsite angebotenen Liste der aktuellen Lieferdienste und Services in Tulln gibt es nun eine professionelle Lösung durch die Tulln-App, die seit 16.11. online ist. Mittels Download der App „Cities“ aus dem Apple oder Google Play Store und der Verbindung mit „Tulln“ erhält man im Feed die aktuellen Informationen zu Tulln, den Tullner Unternehmen und noch vieles mehr. Dort sind zB auch die Liste diensthabender Apotheken oder die Ärzteliste zu finden.

Ansprechperson & Kontakt
Stadtgemeinde Tulln, +43 (0) 2272 690-0

Tullns „Helden der Herzen“ 2020

Jene Menschen, die ganz besonders freundlich, herzlich und hilfsbereit agieren und gerade in dieser herausfordernden Corona-Zeit daher sehr wertvoll für die Gesellschaft sind wurden im dritten Jahr der Aktion ganz besonders gewürdigt. Insgesamt rund 80 „Helden und Heldinnen“ wurden heuer nominiert. Statt der traditionellen Festveranstaltung im Rathaus kamen sie im November in einer Online-Veranstaltung zusammen und wurden in einem eigenen Video geehrt. Normalerweisen kommen bei dieser Auszeichnungsfeier rund 300 Personen im Atrium des Rathauses zu Austausch und Geselligkeit zusammen. In diesem Jahr war auch bei diesem Projekt alles anders.

Die Begründungen für die Nominierungen waren vielfältig – von besonders engagierten Vereinstätigkeiten über Herzlichkeit im Beruf bis zum Dank an die Nachbarn für die Übernahme von Einkäufen während der Corona-Zeit. Gemeinsam haben alle HeldInnen, dass sie sich mit Leib und Seele und auf vielfältigste Weisen für andere und die Gemeinschaft engagieren. Sie wurden nicht bewertet, sondern sind alle gleichrangig wertvolle Protagonisten in der „Stadt des Miteinanders“.


Ansprechperson & Kontakt
Projektleiterin Stefanie Jirgal, 0664/1169652

Tulln: Kreativer Adventkalender der „Stadt des Miteinanders“

In schwierigen Zeiten entsteht oft besonders Kreatives – das zeigte zuletzt die Initiative „Stadt des Miteinanders“, in der gleich mehrere engagierte BürgerInnen die Idee eines gemeinsamen Adventkalenders vorbrachten. Ab 1. Dezember gibt es nun online auf www.stadtdesmiteinanders.at/tullner-adventkalender und per E-Mail-Newsletter 24 Türchen mit Inhalten von BürgerInnen und Vereinen, die aufmuntern und Freude machen sollen – von Texten über Zeichnungen bis zu Liedern.

Die Inhalte des Adventkalenders sind vielfältig und reichen von Texten und Geschichten über Zeichnungen und Fotos bis hin zu Liedern und Videos. Gemeinsam ist allen Inhalten, dass sie von kreativen BürgerInnen, Institutionen und Vereinen der Stadtgemeinde Tulln stammen. Für den Adventkalender werden sie gesammelt, aufbereitet und öffnen sich täglich ab 1. Dezember online als 24 „Türchen“:

Ansprechperson & Kontakt
Projektleiterin Stefanie Jirgal, 0664/1169652

Service in der Krise – Liefer- Abhol- & Onlinedienste

Die Kleinregion Wagram aktualisierte ihr im ersten Lockdown aufgebautes Online-Verzeichnis der Liefer- & Abholdienste in der Gastronomie, der Abholdienste für Lebensmittel und der sonstigen Liefer- und Abholdienste. Das Onlineservice bietet damit einen Überblick über die regionalen Versorgungsmöglichkeiten in Zeiten des gegenwärtigen Lockdowns.

Siehe unter http://klein.regionwagram.at/service/ in der Krise

Ansprechperson & Kontakt
Regionalberaterin Monika Heindl. NÖ.Regional +4367688591259

Sonderausgabe Kindergemeindezeitung

Gemeinde/Stadt: Hafnerbach
Bürgermeister Stefan Gratzl lud Kinder aus der Gemeinde zur Gestaltung der ersten Kindergemeindezeitung ein. Bei der Redaktionssitzung wurde eifrig gebastelt und gemalt. Bei der aktuellen Ausgabe März/2020 der Hafnerbacher Kindergemeindezeitung haben viele Kinder toll und tatkräftig mitgearbeitet. Den Kindern war es ein großes Anliegen, mit den Bildern, Geschichten, Witzen und Rätseln allen Bürgerinnen Freude zu machen und Unterhaltung zu bieten! Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter diesem Link.

Ansprechperson & Kontakt
Bürgermeister Mag. Stefan Gratzl buergermeister@hafnerbach.gv.at

Hinweis: dieses Projekt stammt aus dem 1. Lockdown 2020 und wird als Best-Practise-Beispiel in der Auflistung geführt.

 

 

Nachbarschaftshilfe Markersdorf - Digital und analog

Gemeinde/Stadt: Dorfgemeinschaft Markersdorf, Stadtgemeinde Neulengbach

Die Dorfgemeinschaft Markersdorf hat zu Beginn der Corona-Maßnahmen Mitte März eine Dorf-interne Hilfs- & Unterstützungsmaßnahme gesetzt. Das  „Schwarzes Brett“ ist vor allem ein Whatsapp-Verteiler, weil dieser Informationskanal der am häufigsten genutzte ist. Der Verein wollte keine Parallelstruktur zu gut funktionierenden Strukturen der Gemeinde schaffen, sondern ein ergänzendes, etwas „softeres“, sehr lokales Netz erstellen. Wichtig war die umfassende Kommunikation über alle Kanäle, um möglichst alle DorfbewohnerInnen zu erreichen:

  • Ein „gedruckter Sondernewsletter“, wurde mit dieser Info an alle Haushalte verteilt und in den Infokästen aufgehängt;
  • Die Website der Dorfgemeinschaft www.wirmarkersdorfer.at dahingehend aktualisiert;
  • Ein Briefkasten als „offline-Version“ am Dorfhaus aufgehängt;
  • Auch der eigene Facebook-Kanal wurde damit beschickt – mit großen Reichweiten und gutem Feedback; https://www.facebook.com/Markersdorf/
  • Und ein größeres Team als Administratoren und auch Multiplikatoren eingesetzt.

Diese Hilfsmaßnahme hat sich gottseidank als nicht so dringend erwiesen und viele Helfer aber wenig Hilfsbedürftige gezeigt. Trotzdem erfüllt die Kommunikation auf vielen Kanälen einen guten, vernetzenden Zweck; und es gibt viel freundliches Feedback. Gleichzeitig wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Und der Kommunikations- Knoten wird von den Vereinsmitgliedern weiter betreut und ausgebaut. Weitere Informationen zum Projekt. Link zum Projekt oder Social Media oder Pressemitteilung: www.wirmarkersdorfer.at, www.facebook.com/Markersdorf/

Ansprechperson & Kontakt
Regionalberater Daniel Brüll, NÖ.Regional.GmbH, T: +43 67688591256, daniel.bruell@noeregional.at

Hinweis: dieses Projekt stammt aus dem 1. Lockdown 2020 und wird als Best-Practise-Beispiel in der Auflistung geführt.