Gemeinde21 ist eine Aktion des Landes NÖ, das auf dem UNO-Programm der „Lokalen Agenda 21“ und weiterführend auf der Agenda 2030 beruht. Wesentliches Ziel ist es, eine partnerschaftliche und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu etablieren, auch hier mit dem Ziel, eine durch Mitbestimmung getragene nachhaltige Gemeindeentwicklung zu erreichen. Unsere ausgebildeten ProzessbegleiterInnen gehen alle nötigen Schritte mit Ihnen.

    Beispiele aus der Praxis

    • Erlauftaler Regionalmarkt
    • Eltern-Kind-Zentrum Zwergenland Eichgraben
    • Veranstaltungsraum in historischen Gebäuden in Pölla 
    • „Prellenkirchen im Aufwind“ als Kommunikations- und Identitätsprojekt

    Wie werde ich Gemeinde21-Gemeinde?

    Ein Einstieg in die Aktion Gemeinde21 ist halbjährlich mit 1. Jänner oder 1. Juli möglich.

    Um am Gemeinde21-Prozess teilnehmen zu können, muss zuerst ein Kurzkonzept erstellt werden, das einen groben Überblick über Ziele und geplante Maßnahmen enthält. Dabei unterstützt Sie gerne ein/e RegionalberaterIn der NÖ.Regional.

    Nach Aufnahme in die Aktion durch die zuständige Stelle der Abteilung für Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten der NÖ Landesregierung erstellt die Gemeinde mit der Bevölkerung ein Gemeinde21-Leitbild und einen Maßnahmenplan, beschließt diese im Gemeinderat und gründet ein Kernteam, das sich aus VertreterInnen von Bevölkerung, Verwaltung und Gemeindepolitik zusammensetzt.

    Ein Gemeinde21-Prozess dauert in der Regel vier Jahre. Danach muss die Gemeinde mindestens vier Jahre „pausieren“, bevor sie abermals einen Antrag auf Wiedereinstieg stellen kann.

    In allen Phasen des Prozesses steht Ihnen der/die für Ihre Gemeinde zuständige RegionalberaterIn bei Bedarf beratend und unterstützend zur Verfügung!