Gemeinde21 ist eine Aktion des Landes NÖ, das auf dem UNO-Programm der „Lokalen Agenda 21“ beruht. Wesentliches Ziel ist es, eine partnerschaftliche und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu etablieren. Auch hier mit dem Ziel, eine durch Mitbestimmung getragene nachhaltige Gemeindeentwicklung zu erreichen. Unsere ausgebildeten ProzessbegleiterInnen gehen alle nötigen Schritte mit Ihnen. 

Beispiele aus der Praxis 

  • Hanfdorf Reingers als Themendorf
  • Erlauftaler Regionalmarkt
  • Eltern-Kind-Zentrum Zwergenland Eichgraben
  • Veranstaltungsraum in historischen Gebäuden in Pölla 
  • „Prellenkirchen im Aufwind“ als Kommunikations- und Identitätsprojekt

Wie werde ich Gemeinde21-Gemeinde?

Um am Gemeinde21-Prozess Teil nehmen zu können, muss eine Gemeinde zunächst den Gemeindeimpuls absolvieren. Dabei unterstützt Sie gerne ein Regionalberater der NÖ.Regional.

Nach Aufnahme in die Aktion durch die zuständige Stelle der Abteilung für Raumordnung und Regionalpolitik der NÖ Landesregierung erstellt die Gemeinde mit der Bevölkerung ein Zukunftsbild und einen Maßnahmenplan, beschließt diese im Gemeinderat und gründet ein Kernteam, das sich aus Vertretern von Bevölkerung, Verwaltung und Gemeindepolitik zusammensetzt.

Ein Gemeinde21-Prozess dauert in der Regel vier Jahre. Danach muss die Gemeinde mindestens vier Jahre „pausieren“, bevor sie abermals einen Antrag auf Wiedereinstieg stellen kann.

In allen Phasen des Prozesses steht Ihnen der für Ihre Gemeinde zuständige Regionalberater bei Bedarf beratend und unterstützend zur Verfügung!