25. November 2021

Am 23. November trafen sich die Mobilitätsbeauftragten der Hauptregion NÖ-Mitte zum jährlichen Mobilitätsabend. Viel spannende Information zum Jahresschwerpunkt 2022 „Aktive Mobilität“ warteten auf die Mobilitätsgemeinden.

Am jährlichen Mobilitätsabend nahmen digital 35 Mobilitätsgemeinden aus der Hauptregion NÖ-Mitte teil. Ziel dieser Veranstaltung war es, einen Rückblick über Projekte und Aktivitäten des Mobilitätsmanagements NÖ-Mitte der NÖ.Regional von 2021 zu geben und gemeinsam das Arbeitsprogramm für das Jahr 2022 festzulegen.

„Die Mobilitätsabende sind wichtige Meilensteine am Weg zur Mobilitätswende. Dort werden die Vorhaben der Mobilitätsmanagerinnen und -manager in den Hauptregionen und die Ideen der mittlerweile 506 NÖ Mobilitätsgemeinden abgestimmt. Denn nur, wenn das Land und die Gemeinden miteinander arbeiten und ihre Kräfte bündeln, können wir wichtige Maßnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung auf die Straßen, Rad- und Fußwege des Landes bringen“, zeigt sich NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko überzeugt.

Volkan Avci von der ÖBB-Personenverkehr AG und Georg Huemer vom Verkehrsverbund Ost-Region gaben Auskunft über das Klimaticket und die positiven Änderungen der Bus- und Bahnfahrpläne für das Jahr 2022. Verschiedene Fragen und Anliegen aus den Gemeinden wurden beantwortet bzw. aufgenommen.

Viktoria King von Radland NÖ stellte gemeinsam mit Waltraud Wagner von der NÖ.Regional das Schwerpunktthema für das Jahr 2022 „Aktive Mobilität - Fußgängerverkehr“ vor. Von großem Interesse für die Gemeinden war neben Planungsempfehlungen vor allem auch die neue Möglichkeit Fußgängerprojekte über die klima:aktiv mobil-Förderung finanziell unterstützen zu lassen. Das Land NÖ arbeitet aktiv an der Klimawende, dazu ist eine Änderung des Mobilitätsverhaltens hin zur „aktiven Mobilität“ aktueller denn je. Tatsache ist, dass das Zufußgehen die umwelt- und klimafreundlichste Fortbewegungsart ist und viele Wege auch zu Fuß zurückgelegt werden könnten.

Bei der Planung und Umsetzung von Projekten, die das Zufußgehen attraktiver machen, werden die Gemeinden einerseits vom Regionalen Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional aber insbesondere bei Bewusstseinsbildenden Maßnahmen von Radland NÖ unterstützt. Beide Organisationen arbeiten eng zusammen.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at