Beim ersten Runden Tisch der Bauhöfe in der Region tauschten sich die Anwesenden zum Thema ökologische Grünraumpflege aus.

Um Synergien für die interkommunale Zusammenarbeit bei der pestizidfreien bzw. ökologischen Grünraumpflege zu finden, hat Miriam Gerhardter einen runden Tisch für die zuständigen Bauhof-Mitarbeiter aus der Kleinregion organisiert. Beim Treffen haben DI Andreas Steinert von Natur im Garten und DI Dr. Fischer-Colbrie, Ehem. Direktor i. R. der Österreichischen Bundesgärten, jeweils einen Impulsvortrag vorbereitet und über neueste Entwicklungen zum Thema informiert. Alle Anwesenden erhielten wertvolle Tipps zur ökologischen Pflege von Freiräumen, Anpflanzen und Pflegen von Bäumen und den Umgang mit Buchsbaumzünsler, Kastanienminiermotte sowie japanischen Springkraut.

Beim Treffen konnten sich die anwesenden Personen austauschen, welche Geräte und Methoden bei der pestizidfreien Grünraumfläche bereits angewendet wurden und wo Sie Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation sehen.

Eine ideale Lösung bzw. ein ideales Gerät zur pestizidfreien Grünraumpflege ist nicht vorhanden. Je nach Bodenbeschaffenheit und Aufwuchs führen unterschiedliche Methoden zum Unkraut- bzw. Wildkrautfreien Ziel. Oft werden Pendelhacken, Kehrmaschinen mit Drahtbürstenaufsatz oder Flämmgeräte verwendet.
Die Bauhofmitarbeiter sind sich einig, dass für gepflegte Straßenfreiräume die Bevölkerung vermehrt mit eingebunden werden soll. Dafür sind Bewusstseinsbildungsmaßnahmen auf Gemeindeebene notwendig. Unterlagen und Hilfestellung können Gemeinden bei Natur im Garten erhalten.