30. März 2017

Die Rolle der Gemeinden in der Regionalentwicklung bildet einen besonderen Schwerpunkt in den Vorbereitungen von Ländern aus Südosteuropa für die europäische Integration. Eine Delegation aus dem Kosovo besuchte die Gemeinde Wilfersdorf im Weinviertel.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit dem Projektbüro in Prishtina, Republik Kosovo organisierte für das MLGA (Ministry of Local Government Administration)eine Studienreise zu Best practice-Beispielen der Regionalentwicklung in Slowenien und in Österreich. Der Hintergrund: die Gemeinden und die Staatsverwaltung des Kosovo auf Herausforderungen und Instrumente einer Europäischen Regionalpolitik vorzubereiten und die Instrumente auf regionaler und lokaler Ebene anzupassen. 

Die Delegation unter dem Stv. Minister für Gemeindeentwicklung, Bajram Gecaj und Vertretern der Departments für Regionalentwicklung, Verkehr und europäische Integration, wurden von Bürgermeister Josef Tatzber im modernen Gemeindeamt der Gemeinde Wilfersdorf empfangen. 

Bgm. Tatzber stellte die Aufgaben und die Rolle der Gemeinde in der Verwaltung und in der regionalen Entwicklung vor. Weinviertel-Büroleiterin DI Doris Fried informierte über den Aufbau der Regionalentwicklung in Niederösterreich, die Struktur der NÖ.Regional.GmbH und am Bespiel der Hauptregion Weinviertel die Arbeit in Kleinregionen und in der interkommunale Kooperation von Gemeinden, konkret am regionalen Impulsprojekt Wirtschaftspark A 5 Mistelbach/ Wilfersdorf. Weitere Themen waren die Dorferneuerung in der Gemeinde, Nahversorgung und Zentrumsentwicklung. 

Centrope Koordinator Hermann Hansy informierte über die Strategien grenzüberschreitender Programme und das INAT-Konzept, die Ausbaupläne der Verkehrsinfrastruktur in centrope. Die Delegation besichtigte vor Ort die Großbaustelle der Autobahn A5, dem Leitprojekt zwischen dem Weinviertel und Südmähren.