03. Juni 2022

LH Stellvertreter Stephan Pernkopf lud heute am 3. Juni 2022 gemeinsam mit der NÖ.Regional Kleinregionen zum vierten Stopp der regionalen Arbeitsgespräche dieses Mal ins Mostviertel ein. Der Einladung folgten KleinregionssprecherInnen und Obleute sowie GemeindevertreterInnen.

Die Kooperation von Gemeinden für gemeinsame Ziele und Ideen, hat nicht nur Tradition in Niederösterreich, sondern ist fixer Bestandteil in den Gemeinden und Städten. Seit mehr als 30 Jahren organisieren sich knapp 90 Prozent der Gemeinden in Kleinregionen. LH Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Die Kleinregion ermöglicht den Gesamtblick auf eine gemeinsame Entwicklung als Region. Ein Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden ist wichtiger denn je. Gerade in der Raumordnung aber auch für die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln und Energie, Stichwort Black-Out, steht das Miteinander über Partei- und Gemeindegrenzen im Fokus unserer Arbeit.“

 

Kleinregionen in Niederösterreich -  Zukunftsmodell für erfolgreiche Entwicklungen

Niederösterreich zählt aktuell 62 Kleinregionen. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Informationsmanagement: Die Kleinregion ist eine etablierte Abstimmungsebene, wo man sich kennt und vertraut. Gerne werden zu den regelmäßig stattfindenden Sitzungen ExpertInnen eingeladen, die einen Fachinput zu aktuell relevanten Themen anbieten.  Eine idealtypische Kleinregion verstärkt diese Abstimmungsfunktion. Themen wie abgestimmte Raumordnung, Vernetzung von GemeinderätInnen, Vermarktung gemeinsamer Betriebsflächen, Zusammenarbeit in der Verwaltung, Kinderbetreuung sind einige der vielen Schwerpunkte der regionalen Zusammenarbeit.

Johannes Pressl, Präsident des NÖ Gemeindebunds: „Gerade im ländlichen Raum sind wichtige Grundfunktionen in Zukunft nur gemeinsam erbringbar. Herausforderungen gibt es bei der Kleinstkindbetreuung, im Sozialbereich, in der Mobilität oder bei der Raumplanung. Die Kleinregionen sind das passende Instrument dafür.“

NÖ.Regional als Servicepartnerin der Gemeinden

Beratung und Unterstützung erhalten die Kleinregionen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional zur Gründung von Kleinregionen, Begleitung bzw. Evaluierung von Kleinregionskonzepten sowie Förderabwicklung und mit thematischen Inputs zur Weiterentwicklung der Kleinregion. Christine Schneider, Geschäftsführerin NÖ.Regional: „Als Servicepartnerin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bieten wir den Gemeinden solche Arbeitsgespräche selbstverständlich an, mit dem gemeinsamen Ziel, des fachlichen Austauschs für die bestmögliche Entwicklung der Gemeinden und ihrer Kleinregion.“

Der fünfte und letzte Stopp der Arbeitsgespräche für KleinregionsvertreterInnen findet in NÖ-Mitte am 15. Juni 2022 statt.

Weitere Informationen: https://www.noeregional.at/fachbereiche/kleinregionen/

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.