13. Juni 2018

„Was gibt’s Neues in der Dorf- und Stadterneuerung?“ Das war das Thema des Vernetzungstreffens der für Dorferneuerungsvereine und Gemeinden aus dem Bezirk Korneuburg am 7. Juni in Großrußbach. Die Hausherren Bürgermeister Josef Zimmermann und der Obmann des lokalen Dorferneuerungs-Vereines, Johann Gepp, unterstützten die Veranstaltung tatkräftig. Durch den Abend führte das Team der NÖ.Regional Weinviertel, Andrea Haberkorn und Friederike Tagwerker.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungstreffens
Vernetzungstreffen der Dorf- und Stadterneurung, (von links nach rechts) Organisatorin Andrea Haberkorn (NÖ.Regional.GmbH), Bürgermeister Josef Zimmermann, Anton Rötzer (Amtsleiter und Obmann des Dorferneuerungs- und Freizeitverin Kleinebersdorf), Maria Forstner (Obfrau des Vereins "NÖ Dorf- und Stadterneuerung - Gemeinschaft der Dörfer und Städte"), Karin Schneider (Geschäftsführerin 10 vor Wien und KEM 10-Managerin), Obleute und Mitglieder der Dorferneuerungsvereine © NÖ.Regional.GmbH/Haberkorn

Die NÖ Dorf- und Stadterneuerung ist seit 1984 eine Erfolgsgeschichte, dahinter stehen eine Vielzahl von Dorferneuerungsvereinen und Gemeinden. Um die Erfolgsgeschichte der Dorf- und Stadterneuerung weiterzuverfolgen, sind Networking und Erfahrungsaustausch wichtige Bausteine. In diesem Sinne wurde das Vernetzungstreffen in Großrußbach organisiert. Der Einladung folgten zahlreiche Obleute, Vereinsmitglieder.

Zu Beginn besichtigten die Besucherinnen und Besucher einige Projekte, die während  der aktiven Dorferneuerungs-Förderphase in Großrußbach umgesetzt wurden z. B. Bauernmarkt, Bau eines Funcourts, Marterlsanierung, Stiege und Mauer des Schlossbergplatzes. Man konnte sich Anregungen holen, und natürlich gab es Hintergrundinformationen von Bürgermeister Josef Zimmermann, vom Obmann des Dorferneuerungsvereines Johann Gepp zu den jeweiligen Maßnahmen. Der Planer Andreas Pachner stellte das gelungene Gesamtkonzept des Schlossbergplatzes vor.

Das Treffen lieferte auch aktuelle Informationen zu den verschiedenen Landesaktionen, Erneuerungen, Fördermöglichkeiten und viele andere Service-Leistungen der NÖ.Regional.GmbH. Informationen zu IST-mobil und der LEADER-Kleinprojekteförderung lieferte  Karin Schneider, Geschäftsführerin von dem Regionalentwicklungsverein "10 vor Wien - Donau Raum Weinviertel". Die Obfrau des Vereins "NÖ Dorf- und Stadterneuerung - Gemeinschaft der Dörfer und Städte", Maria Forstner, stand während der Abendveranstaltung ebenfalls für Fragen zur Verfügung.

Die angeregten Diskussionen und der abschließende Ausklang zeigten, dass der Abend eine gelungene Veranstaltung war. Beim nächsten Treffen soll der Generationenwechsel im Verein, Integration von allen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern und die Motivation bzw. die Erfolgsfaktoren fürs aktive Vereinsleben im Vordergrund stehen.