15. Dezember 2020

70% der Befragten würden in der kommenden Förderperiode wieder ein Projekt einreichen. Kritisches Feedback und Verbesserungsvorschläge aus Sicht der Nutzer*innen des Kleinprojektefonds waren das Ziel einer Umfrage der NÖ.Regional. Die Ergebnisse werden in die Vorbereitungen des Kleinprojektefonds 2021 – 2027 einfließen. Damit es in der nächsten Förderperiode noch unbürokratischer und einfacher wird, ein Projekt mit Gleichgesinnten aus dem tschechischen Nachbarland zu starten.

Es hat sich gezeigt, dass die Zufriedenheit mit dem Niederösterreich Modell des Kleinprojektefonds sehr hoch ist: 45 % sind sehr zufrieden und ebenso viele sind zufrieden. Keine einzige Person ist mit dem Modell unzufrieden. Fast 70% der Teilnehmer an der Fragebogenaktion geben an, wieder ein Projekt einreichen zu wollen. Die Qualität der kostenlosen Unterstützung der NÖ.Regional für die, die in den Projekten mitarbeiten, stößt auf knapp 100% Zustimmung.

Die Umfrage der NÖ.Regional hatte zum Ziel, einen kritischen Blick auf den Ablauf des „Kleinprojektefonds“ zu werfen und Verbesserungsvorschläge für die Zukunft einzuholen. Befragt wurden im Zeitraum Mitte November bis Anfang Dezember all jene, die bereits ein Projekt im „KPF“ eingereicht haben. Die Rücklaufquote beträgt stolze 52%, das Ergebnis ist repräsentativ.

Dankbar sind wir für die abgegebenen Verbesserungsvorschläge. Diese zielen vor allem auf weitere Vereinfachung ab. Es wurde beispielsweise um mehr Unterstützung bei der Partnersuche im Nachbarland gebeten, um eine weitere Vereinfachung der Abrechnungsmodalitäten. Oder auch um mehr Flexibilität in der inhaltlichen Umsetzung der beantragten Projekte. Es stellte sich auch heraus, dass der Haupt-Informationsfluss über den Kleinprojektefonds (dass es ihn gibt, was das ist…) die Mundpropaganda ist und beispielsweise Vereine gezielter informiert werden sollten.

Die Umfrage war eine Bestätigung für den Kleinprojektefonds, wie er derzeit funktioniert und abläuft. Die eigens dafür erarbeiteten Förderrichtlinien sind gut umsetzbar. Der Kleinprojektefonds ist ein wichtiges Instrument, um die Menschen in den Grenzregionen einander näher zu bringen. Es ist daher geplant auch 2021  bis 2027 einen Kleinprojektefonds in Niederösterreich für die Grenzregion Österreich-Tschechische Republik anzubieten. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich bereits damit und wird die Ergebnisse der Fragebogenaktion berücksichtigen. Wir danken noch einmal allen für die Teilnahme an der Umfrage! Ihre Antworten sind wesentliche Inputs für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Bereich.

Die NÖ.Regional verwaltet im Auftrag der NÖ Landesregierung den NÖ Kleinprojektefonds, der people-to-people Aktivitäten zwischen Niederösterreich, Oberösterreich, Südböhmen, Vysocina und Südmähren fördert. Wir unterstützen durch Beratung bei Einreichung, Antragstellung und Abrechnung. Der Kleinprojektefonds ist ein Projekt im Rahmen des Programms Interreg V-A AT-CZ und wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.