28. Oktober 2022

Anlässlich der Lehrveranstaltung „Räumliche Entwicklungsplanung (P2)“ des Bachelorstudienganges Raumordnung und Raumplanung der TU Wien gab es eine erste Bestandsaufnahme in der Kleinregion Thaya-Taffa-Wild (TTW). Von 11. - 14. Oktober besuchten rund 40 Studierende die Region und lernten diese für ihre Planungen kennen.

„Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ein räumliches Entwicklungskonzept für die Region zu erstellen. Dazu ist es unumgänglich, dass sich die Studierenden auch vor Ort mit der Region auseinandersetzen. Denn nur so bekommt man auch ein Gefühl für seine Arbeit.“, meint Nina Svanda, Mitglied des Lehrendenteams der Lehrveranstaltung Räumliche Entwicklungsplanung.

Die Studierenden begannen mit einer Tour durch die Region, bei der VertreterInnen der Gemeinden Einblicke in den Gemeindealltag, anstehende Projekte und eventuelle Probleme gaben.

Es folgten Impulsvorträge von ExpertInnen, welche im Bereich der Straßenplanung, Ortsplanung, Regionalentwicklung und Tourismus über die Region berichteten. Mit vielen Fragen und der Suche nach noch mehr Insiderwissen, besuchten die Studierenden die BürgermeisterInnen für eine Interviewrunde in den Gemeinden erneut. Den Abschluss bildete eine erste Präsentation der Zwischenergebnisse im Schloss Drosendorf.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Studierenden der TU Wien bei uns begrüßen dürfen. Wir sind gespannt, welche Überlegungen für unsere Region erstellt werden. Ein Blick von außen schadet nie.“, sagt Kleinregionsobmann Franz Linsbauer.

Die Studierenden werden bis Ende Jänner 2023 an ihrem räumlichen Entwicklungskonzept arbeiten und immer wieder in die Region zurückkehren. Unterkunft finden sie dabei im Schloss Drosendorf, in dem die landuni einen Ort zur Auseinandersetzung mit der Region bietet. Organisiert wurde der Kontakt in die Region von Regionalberaterin Theresa Gerstorfer, NÖ.Regional. Bei der Zwischenpräsentation am 22. November 2022 und der Abschlusspräsentation am 25. Jänner 2023 sind interessierte Personen sehr herzlich eingeladen. Nähere Details werden noch zeitgerecht veröffentlicht.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.