02. Juli 2020

Der Lebensbereich Wald als Ort der Prävention und Heilung. An der Spitze der Gästeschar fand sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am 1. Juli 2020 zum Spatenstich für den „Kur- und Heilwald“ in Senftenberg ein. Die Marktgemeinde Senftenberg und das Nuhr Medical Center schaffen gemeinsam auf einer Fläche von rund 6.500 Quadratmetern einen öffentlich zugänglichen Waldpark für Einheimische, Patienten des Medical Centers und Touristen

Kraft des Waldes nutzen

Den Lebensraum Wald und sein Ökosystem als gesundheitsfördernden und heilsamen Erfahrungsraum zu nutzen, ist das Ziel des Projekts.  Auf unterschiedlichen Therapiestationen gibt es die Möglichkeit den Wald zu genießen und selbst die heilsame Wirkung zu entdecken und dabei Stress abzubauen.

Begleitet wird dieses Projekt wissenschaftlich vom IMC Krems, war doch Dr. h.c. Mag. Heinz Boyer ein Ideengeber dieses Projektes.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wies in ihren Worten auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Unternehmerinnen und Unternehmern und Gemeinden hin. „An diesem Projekt sieht man, was ein gutes Zusammenspiel zwischen der Gemeinde und einem Unternehmen für eine Region an Chancen eröffnet“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.  „Das gelebte Miteinander auf regionaler Ebene, mit Unterstützung des Landes Niederösterreich ist ein Garant für die erfolgreiche Entwicklung einer Region.“

Preisgekrönt von der Dorf- und Stadterneuerung

Die Gemeinde Senftenberg hat beim Ideenwettbewerb NÖ Dorf- und Stadterneuerung der NÖ.Regional für den „Gesundheitswald und Therapiewald“ eine Auszeichnung erhalten. Die Geschäftsführerin der NÖ.Regional, Christine Lechner, zeigt sich erfreut über den Start der Umsetzung dieses Projektes. „Es ist schön zu sehen, wenn ein Projekt, welches durch die NÖ.Regional bei der Entwicklung begleitet wurde, in die Tat umgesetzt wird“ so Lechner.

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.