02. September 2022

Der Schulbeginn ist da, umso wichtiger ist es jetzt – vor allem bei den Taferlklasslern – den Schulweg gemeinsam abzugehen, diesen zu üben und auf Gefahrenstellen hinzuweisen.

„Für mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler beginnt kommenden Montag wieder der Schulalltag, über 18.000 davon sind Schulanfänger. Umso wichtiger ist es gerade den Jüngsten ein gutes Vorbild zu sein und auf das sogenannte Elterntaxi zu verzichten“, betont Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. Stattdessen sollten sie zu Fuß, mit dem Rad oder Roller in die Schule kommen. So entstehen weniger Gefahrensituationen durch ein- und ausparkende Autos am Schulvorplatz und die Kinder sind zugleich aktiv mobil unterwegs. „Damit dies auch möglich ist und unsere Kinder nach der Eingewöhnungszeit selbstständig und sicher ihren Schulweg bewältigen können, ist es essentiell diesen gemeinsam mit den Eltern zu üben“, fasst Schleritzko zusammen.

Der kürzeste Weg in die Schule muss dabei nicht immer der sicherste sein. Als sicherster Schulweg gilt jener mit breiten Gehsteigen, wenig Verkehr und den wenigsten Straßenüberquerungen. Es reicht dabei nicht den Schulweg nur einmal gemeinsam abzugehen – je öfter man miteinander übt, desto mehr prägen sich die Kinder den Schulweg ein und umso öfter können Gefahrenquellen erkannt werden. Auch wenn eine Ampel auf „grün“ zeigt, heißt es immer auch „links – rechts – links“ zu schauen und den Blick zum/zur stehengebliebenen AutofahrerIn zu suchen.

Gefahrensituationen erklären, beobachtetes Fehlverhalten aufklären und Lob auszusprechen bestärken die Selbstsicherheit unserer Kinder. Durch regelmäßiges Üben wird der tägliche Schulweg zur Routine und so können die Jüngsten unserer Gesellschaft ihre Wege in die Schule und wieder zurück selbstständig bewältigen. Sehen und gesehen werden, ist gerade im Straßenverkehr ebenso von großer Bedeutung. Daher wird geraten, vor allem im Herbst und Winter auf helle Kleidung zu achten und Schultaschen und Schuhe mit reflektierenden Materialien auszustatten. 

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at