08. Juni 2022

Am 2. Juni fand der vierte Teil der NÖ Weiterbildungsreihe „Smart mobil“ für die westlichen Bezirke Niederösterreichs in Pöchlarn statt.

„Insgesamt folgten 30 Mobilitätsbeauftragten aus Politik und Verwaltung der Einladung und informierten sich über „Raumentwicklung und Mobilität“ und deren Folgewirkungen. Mit dem Weiterbildungsangebot wollen wir mehr an Wissen und Verständnis über Mobilität im Land und in den Gemeinden vermitteln. Denn nur durch die Zusammenarbeit von Land und Gemeinden können wir erfolgreich an der blau-gelben Mobilitätswende arbeiten“, stellte Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko fest, dem es ein Anliegen war die TeilnehmerInnen-Zertifikate persönlich zu überreichen. 

Die eintägige Schulung, organisiert und moderiert vom Regionalen Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional, war gefüllt mit spannenden Vorträgen rund um die Wechselwirkungen zwischen Raumentwicklung und Mobilität und ermöglichte zugleich verkehrsrelevante Einblicke in neue Planungsinstrumente und Gesetze. So ging Peter Görgl (Planungsbüro Modul5 Raumforschung & Raumkommunikation) insbesondere auf die Notwendigkeit eines Perspektivenwechsels von regionaler auf lokale Ebene ein. Christian Popp (Land NÖ – Abt. Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten) erläuterte die Zielsetzungen der Partnerschaft „Raumordnung und Verkehr“ der Österreichische Raumordnungskonferenz 2030 und Sandra Wels-Hiller und Regina Rausch (beide Land NÖ – Abt. Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten) stellten die Möglichkeiten eines flexiblen öffentlichen Verkehrs bei integrierter Angebotsplanung vor.

Der Fokus auf die Praxis in den Gemeinden ging dabei nicht verloren. Gilbert Pomaroli (Land NÖ – ebenfalls Abt. Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten) lieferte Einblicke wie man clever und zukunftsweisend Flächen im Gemeindegebiet widmen kann, um später (Mobilitäts-)Kosten zu sparen, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam an einer Zukunftsvision arbeiteten. Der Weiterbildungstag „Smart mobil“ war ein großer Erfolg für alle!

Christine Schneider, Geschäftsführerin der NÖ.Regional, hielt deshalb abschließend fest: „Wir bieten jeder Gemeinde Niederösterreichs die Möglichkeit für ein adäquates, innovatives und klimaschonendes Mobilitätsangebot. Wir schulen deshalb die Mobilitätsbeauftragten als Sprachrohr und Umsetzer zu den Mobilitätsthemen in den Gemeinden für Rad- und Fußgängerverkehr, Bahn- und Busangeboten.“

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at