26. Jänner 2021

Die Gemeinden Gmünd, Großdietmanns, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Schrems und Waldenstein arbeiten an einem gemeindeübergreifenden Radwegenetz. Nun wurde im Rahmen einer Auftaktveranstaltung die weitere Vorgehensweise für das sogenannte Radbasisnetz festgelegt.

Um den Anteil der Alltagsfahrten, welche mit dem Rad zurückgelegt werden, in den nächsten Jahren bedeutend steigern zu können, braucht es auch für mittlere und längere Wegstrecken gute und sichere Wegverbindungen. Die sechs Gemeinden im Bezirk Gmünd haben daher bereits 2020 im Projekt „Radlgrundnetz“ eine detaillierte Potenzial- und Bedarfsanalyse durchgeführt.

Als Nachfolgeprojekt wird in den nächsten Wochen die Erstellung des „Radbasisnetzes Gmünd-Schrems“ begonnen. Das Land NÖ vergab den Auftrag für die Planungsarbeiten an das Ingenieurbüro kpp consultING. Dieses arbeitet nun einen Maßnahmenkatalog sowie Kostenschätzungen betreffend der erforderlichen Maßnahmen für ein gemeindeübergreifendes, zusammenhängendes Radwegenetz aus. Auch die Vorplanung für einen sogenannten „Radschnellweg“ zwischen Gmünd und Schrems ist Projektbestandteil.

Bei der Auftaktveranstaltung wurden die einzelnen Arbeitspakete konkret vorgestellt, die „Radwegeförderung neu“ in NÖ präsentiert und sogleich Ersttermine in den beteiligten Gemeinden vereinbart. Die Gemeindevertreter berichteten zudem von den aktuell laufenden Radwegeprojekten in den jeweiligen Orten. Bgm Alois Strondl/Waldenstein: „Das Radbasisnetz ist ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung des Radwegeangebots in unserer Region. Alltagsradfahren wird in der Bevölkerung immer beliebter, daher werden wir als Gemeindevertreter mit geeigneten Maßnahmen reagieren.“

Mit diesem Vorhaben sollen die Möglichkeiten für das Alltagsradfahren im Raum Gmünd-Schrems entscheidend verbessert werden. Das Projekt wird von der NÖ.Regional, vertreten durch Mobilitätsmanager Christian Haider und Regionalberaterin Elisabeth Wachter, begleitet. Den Gemeinden in Niederösterreich stehen für eine Beratung ihrer Radweginfrastruktur die regionalen Mobilitätsmanagerinnen und Mobilitätsmanager der NÖ.Regional unterstützend zur Seite.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at