30. Juli 2021

Melk. Die Projekte zu den Themenschwerpunkten Kulturgüter und Soziale Treffpunkte wurden mittels Workshops konkretisiert. Unter der Moderation der NÖ.Regional konnten engagierte BürgerInnen der Stadtgemeinde Melk neue Impulse zu den Stadterneuerungsprojekten gewinnen.

In den letzten Tagen wurde fleißig an den Projekten der Stadterneuerung in Melk gearbeitet. Ein Themenschwerpunkt im Prozess ist der Erhalt bzw. die Sanierung von Denkmälern. So fand am Montag, dem 26. Juli, eine Begehung der Kulturgüter mit interessierten BürgerInnen und Dr. Gerold Eßer vom Bundesdenkmalamt statt. Im Zentrum der Besichtigung standen die Kapellen in Großpriel und Winden, das Tauscherkreuz in Kollapriel und die Pfarrkirche in Melk. Engagierte MelkerInnen konnten so neues Wissen zur Sanierung der Kulturdenkmäler gewinnen und ihre Projekte weiterentwickeln.

Gleich zwei Tage danach am 28. Juli fand ein Workshop zu sozialen Treffpunkten in der Stadt und in den Katastralgemeinden statt. Bei der Ideenfindung für die Stadterneuerung zeigte sich schon vor zwei Jahren, dass soziale Treffunkte in fast allen Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Melk gewünscht sind. Landschaftsplaner Christian Winkler präsentierte die Pläne für die Gestaltung eines Naturspielplatzes am Hafenspitz. Da der Wunsch nach gesellschaftlichen Treffpunkten im öffentlichen Bereich durch die Pandemie noch verstärkt wurde, sollen in der Stadtgemeinde Melk soziale Treffpunkte zur Stärkung der Dorfgesellschaften geschaffen werden.

Bei der Aktion „Stadterneuerung in NÖ" entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützen die Städte beim gesamten Prozess – bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes, beim Strukturaufbau mit Beirat und Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektentwicklung und Projektmanagement.