21. Juni 2019

Am 18. Juni 2019 fand in Sopron der Abschluss des Projektes ConnReg AT-HU statt. Präsentiert wurde den TeilnehmerInnen eine Leistungsschau des Interreg V-A AT-HU geförderten Projektes. Impulsvorträge zu Themen wie grenzübergreifenden Klimaschutz und Verkehrsorganisationen sowie Möglichkeiten um grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu institutionalisieren standen ebenfalls am Programm.

6 Bildungsakademien, 3 interkulturelle Trainings, 2 Studienreisen, 1 Fachkonferenz, zahlreiche kleine grenzüberschreitende Initiativen, 4 Zukunftsworkshops, 13 „Europa vor Ort“ Roadshow-Termine, eine Erhebung zur grenzüberschreitenden Kooperation AT-HU wurden im Rahmen von ConnReg AT-HU durchgeführt. Eine Bilanz die sich durchaus sehen lässt. Das Projektziel, nämlich die Regionen entlang der Grenze zu vernetzen (Connecting Regions), ist also gelungen.

Das im Jahr 2016 von der NÖ.Regional.GmbH, dem Regionalmanagement Burgenland und der Westpannon Kft. gestartete Projekt arbeitete an einer grenzüberschreitenden Regionalentwicklung. Die Projektmitarbeiter der genannten Partner präsentierten bei der Abschlussveranstaltung die Arbeit bzw. Erfolge innerhalb von dreieinhalb Jahren Laufzeit. Zusätzlich zu ExpertInnen bzw. ProjektakteurInnen im grenzüberschreitenden Bereich gelang es auch die lokale Bevölkerung einzubinden. Sei es über die kleinen Initiativen (Austauschtreffen von Gemeinden, Regionen, Feuerwehren, Kulturinitiativen, Schulen) oder über die im heurigen Jahr laufende Roadshow „Europa vor Ort“.

Komitatspräsident Zoltan Németh aus Györ-Moson-Sopron und der österreichische Bundesrat Günther Kovacs begrüßten die TeilnehmerInnen und betonten beide die Notwendigkeit der Kooperation in der Grenzregion.
Harald Ladich (Koordinierungsstelle Burgenland, INTERREG AT-HU) gab Antworten auf die Frage: AT-HU INTERREG Programm - Förderperiode 2021-2027: Was wissen wir und was wissen wir nicht? Er betonte auch die Wichtigkeit, in erster Linie die gemeinsame Zielsetzung in den Vordergrund der Kooperationen zu stellen. Und danach die Suche möglicher Finanzierungsquellen.

Über „Klimaschutz im Bündnis“ referierte Lajtmann Csaba, Präsident, des Klimaschutzverbundes. Einblicke in grenzüberschreitende Verkehrsorganisation gaben Berenyi János, Institut für Verkehrswissenschaften, und Jakob Pachschwöll vom Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH. Abschließend präsentierten Ocskay Gyula und Hüse-Nyerges Enikő die Möglichkeiten zur Verbesserung der finanziellen und institutionellen Rahmen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sie kamen von CESCI (Central European Service for Cross-Border Initiatives) in Budapest.

Das Projekt ConnReg AT-HU wird im Rahmen des EU-Förderprogrammes INTERREG V-A Österreich-Ungarn durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert.