17. November 2021

Mistelbach. Radfahren soll in Niederösterreich komfortabler und einfacher werden. Dazu wurden 37 „Radbasisnetz-Regionen“ mit hohem Radfahr-Potential identifiziert, die koordiniert ihre Radwege planen, um eine sichere und durchgängige Radinfrastruktur herzustellen. Das Land möchte die täglich in der Aktiven Mobilität zurückgelegten Wege bis 2030 verdoppeln.

Ein „Radbasisnetz“ soll die Radwege von Mistelbach mit Asparn, Ladendorf und Wilfersdorf verbinden.

„In Niederösterreich setzen wir deshalb auf den Ausbau des Radwegnetzes und investieren 100 Millionen Euro. Ein erster Schritt wird mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden in einer Experten-Analyse niederösterreichweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotential herausgefiltert und so genannten Potentialregionen zugeordnet. In diesen wird nun ein zusammenhängendes, gemeindeübergreifendes Radwegenetz geplant“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Diese Woche sind die vier Gemeinden – Mistelbach, Asparn, Ladendorf und Wilfersdorf – das erste Mal zusammen an einem Tisch für ein gemeindeübergreifendes Radwegenetz gesessen. Der Wille die Radwege zur Förderung der aktiven Mobilität weiter auszubauen ist deutlich spürbar. Die Gemeinden befinden sich in einer regelrechten Aufbruchsstimmung. Sowohl das Mobilitätsmanagement Weinviertel der NÖ.Regional als auch die Fachleute der Landesstraßenplanung (ST3) sowie das zuständige Planungsbüro Schimetta Consult freuen sich hier in Mistelbach gemeinsam mit den Gemeinden einen wertvollen Beitrag für die Bevölkerung und die blau-gelbe Mobilitätswende leisten zu können.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at