25. Februar 2022

Melk. Die Gemeinden Emmersdorf, Loosdorf, Melk und Schollach starten die Planung eines gemeindeübergreifenden Radwegenetzes. Denn um den Anteil der Alltagsfahrten, welche mit dem Rad zurückgelegt werden, in den nächsten Jahren bedeutend steigern zu können, braucht es gute und sichere Wegverbindungen, in und auch zwischen den Gemeinden.

„In Niederösterreich setzen wir deshalb auf den Ausbau der Radinfrastruktur und investieren 100 Millionen Euro. Ein erster Schritt wird mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden in einer Experten-Analyse niederösterreichweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotential herausgefiltert und so genannten Potentialregionen zugeordnet. In diesen wird nun ein zusammenhängendes Radwegenetz geplant“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Am 14.2.2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller vier Gemeinden der Potenzialregion Melk, der zuständigen Landesabteilungen und des Regionalen Mobilitätsmanagements der NÖ.Regional, um gemeinsam den Planungsprozess zu starten. Als Planer wurde das Büro Schneider consult bzw. Trafility seitens des Landes NÖ beauftragt.

Beim Radbasisnetz handelt es sich um Radverkehrsanlagen, die speziell dem Alltagsradverkehr dienlich sind. Wege, die in der Regel sehr kurz sind, wie etwa Einkaufswege, sollen verstärkt auf das Rad verlegt werden. Zusätzlich werden kombinierte Wegeketten, wie etwa mit dem Fahrrad zum Bahnhof und weiter mit dem Zug, forciert. Ziel der neuen NÖ Radförderung ist die Verbesserung der Erreichbarkeit von Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, intermodalen Verkehrsknotenpunkten, Betriebsgebieten und Ausbildungsstätten für Radfahrende. Teil der Planung wird auch eine Radschnellwegverbindung zwischen Emmersdorf, Melk und Loosdorf sein.

In diesem ersten Treffen wurden wichtige Informationen über das Konzept und mögliche Förderungen des Landes Niederösterreich zur Herstellung der notwendigen Radinfrastruktur durch die Gemeinden besprochen.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at