03. Jänner 2018

Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team der FH St. Pölten entwickelten Seniorinnen und Senioren aus dem Pielachtal neue Ideen für die Spiele- und Kommunikationsplattform Brelomate.

Worum geht’s? “BRELOMATE“ ist ein Online-Tool, mit dessen Hilfe sozial isolierte, ältere Menschen besser in ihre Umwelt eingebunden werden, wodurch die sozialen Kontakte zumindest online möglich werden. Dazu wird der neuartige Zugang gewählt, diese Personengruppe an bestehende Informationsdienste und Anwendungen oder Soziale Netzwerke im Internet heranzuführen.

Im Kooperationsprojekt des Ilse Arlt Institutes für Soziale Inklusionsforschung an der FH St. Pölten und der Kleinregion Pielachtal werden Seniorinnen und Senioren aktiv eingebunden. Mit ihrer Unterstützung sollen neue Ideen und Nutzungsmöglichkeiten für die Spiele- und Kommunikationsplattform BRELOMATE entwickelt werden. Derzeit liegt der Fokus nämlich nur beim Online-Schnapsen.

13 motivierte Senioren liefern interessante Ideen für Brelomate
Der Einladung des Regionalbüros in das Bürger- und Gemeindezentrum Hofstetten-Grünau am XX folgten 13 motivierte Seniorinnen und Senioren aus dem Pielachtal. Hatten sie zuerst noch über Breolamate geschnapst und online „Bummerl“ ausgeteilt, ging es im zweiten Teil des Workshops bereits um konkrete neue Ideen, wofür die Plattform noch genutzt werden könnte.

Eine Idee ist etwa, dass sozialmedizinische Dienste und Angehörige mit älteren Menschen über diese Plattform in Kontakt treten zu lassen. Auch an den Online-Einzelhandel wurde im Rahmen des Workshops mit den SeniorInnen gedacht. Durch sogenannte Open-Government-Initiativen und BürgerInnen-Services könnte die Plattform aber auch Behördengänge für ältere Menschen erleichtern. Im Laufe des Forschungsprojektes werden noch weitere Workshops stattfinden, in die etwa regionales Gewerbe und Handel, VertreterInnen von Gemeinden, Gesundheitsbereich und Bildungseinrichtungen teilnehmen werden.

„Für die Kleinregion Pielachtal ist dieses Projekt gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der FH St. Pölten eine tolle Möglichkeit sich mit den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung auseinander zu setzen. Ich möchte mich für die zahlreiche Teilnahme an diesem Workshop bei allen Anwesenden bedanken“, so Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft, Bgm. Ing. Kurt Wittmann.

„Uns ist es wichtig, die SeniorInnen von Anfang an in die Entwicklung des Projektes einzubeziehen, da sie uns selbst am besten vermitteln können, was ihnen wichtig ist“, meint Projektleiter Johannes Pflegerl