23. Oktober 2020

Es gibt vieles, das Gemeinden in Kooperation besser machen können als alleine. Viele große Dinge, aber auch viele kleinere. Die Obstvielfalt gemeinsam auszubauen und das Wissen um Verwendung und Vermehrung zu vermitteln, ist ein möglicher Ansatz, den die Kleinregionen Unteres Traisental und Wagram für sich zum gemeinsamen Schwerpunkt erklärt haben.

Zu einem weiteren Modul in der Ausbildung zum Obstvielfaltführer trafen sich am 16. Oktober das Team aus Kirchberg am Wagram mit dem Team aus Herzogenburg im Rathaussaal der Traisenstadt. Unter der Leitung von Siegfried Tatschl und Robert Lhotka (Natur im Garten) ging es um Wissenswertes über altbekannte Sorten und besondere Raritäten. Ab 2021 werden die ObstvielfaltführerInnen im Alchemistenpark in Kirchberg und auf der während der Stadterneuerung in Herzogenburg entstandenen Kostbaren.Jubiläums.Runde interessierten Besuchern für Führungen zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Lehrinhalt war diesmal eine fachgerechte Baumpflanzung. Vizebürgermeister Wahringer konnte seinen zum 30.Geburtstag erhaltenen Apfelbaum selbst setzen und mit einem wachstumsfördernden Wurzel- und Pflanzschnitt versehen. Eine Kartonlage und darüber gehäufter Strauchhächsel sorgen für genug Feuchtigkeit und Bodenleben. „Obstvielfalt ist in beiden Kleinregionen Wagram und Unteres Traisental ein wichtiges gartentouristisches Entwicklungsthema, das uns verbindet“, betont die zuständige Regionalberaterin Monika Heindl (NÖ.Regional).

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.