07. Dezember 2018

Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und den ÖBB hat das Mobilitätsmanagement Waldviertel insgesamt 4 Fahrplandialoge organisiert, um die Gemeinden auf die Herausforderungen vorzubereiten, welche das neue Regionalbuskonzept mit sich bringen wird. Zahlreiche Gemeindevertreter wurden bei diesen Fahrplandialogen umfassend informiert.

Manfred Bernhard (ÖBB), Kerstin Sigl (VOR), Raimund Fuchs (Bgm. Weitra), Michael Reinbacher (VOR), Martin Frank (NÖ.Regional), Christian Haider (NÖ.Regional). © NÖ.Regional.GmbH

Die Ausschreibung für das neue Regionalbuskonzept für das Waldviertel ist bereits in der finalen Phase. 102 Buslinien und 7,2 Millionen Kilometer werden neu organisiert. Spätestens Anfang 2019 werden die Zuschläge an die Verkehrsunternehmen erteilt und danach beginnt die Umsetzung. Topmoderne Busse werden die Waldviertler Fahrgäste voraussichtlich ab Sommer 2019 von A nach B bringen. Beste Abgasklasse, niederer Einstieg, WLAN und Echtzeitinformationen für den Fahrgast sind nur einige der Vorzüge des neuen Materials.

Die Gemeinden sind für die Haltestellengestaltung verantwortlich und das ist keine leichte Aufgabe denn: Hochbord, sprich Gehsteig und staubfreier Auftritt sind Muss-Kriterien, ohne die eine Haltestelle nicht mehr angefahren werden kann. Gemeinsam mit dem VOR unterstützt das Mobilitätsmanagement aber bestmöglich dabei.

Auch die „brandneuen“ Fahrpläne wurden den Gemeinden bereits zur Verfügung gestellt. „Besonders freut mich die Verdichtung der Hauptachsen Krems-Zwettl-Gmünd sowie Horn-Waidhofen auf einen Stundentakt werktags und einen 2-Stundentakt am Wochenende.

Seitens ÖBB wurde der bestehende Taktfahrplan der Franz-Josef-Bahn im Hinblick der guten Inanspruchnahme aus dem Waldviertel Richtung Wien mit den zu Jahresbeginn eingeführten Verbesserungen reflektiert. Für viele Waldviertler Fahrgäste bietet auch die Bahnstrecke Krems – Wien eine wichtige Pendlerachse für die Fahrt zur Arbeit und ist mit den Bussen WA1-Linie sehr gut angebunden. Für Pendler und Touristen entstehen so neue Möglichkeiten der umweltfreundlichen Fortbewegung.“, so Michael Reinbacher vom VOR abschließend.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at