28. Februar 2017

Die Vereinsgründung fand schon Ende 2016 statt, nun konnte der neue Kematner Dorferneuerungsverein schließlich auch „getauft“ werden. Das Zusammenkommen ist der rote Faden des Vereins, der als Arbeitauftakt auch gleich in direkten Kontakt mit der Ortsbevölkerung tritt.

„Der Dorferneuerungsverein möchte das Gemeinschaftsgefühl in Kematen stärken und das soziale Miteinander fördern. Kematen soll ein Ort sein, an dem man seine Familie, Freunde und Nachbarn treffen kann und gerne zusammenkommt“, erklärt Obmann Franz Kraft das Ziel des Vereins. Das Zusammenkommen ist der rote Faden des Vereins. Es ist nicht nur Ziel und Motto, sondern findet sich daher auch im Vereinsnamen wieder: „Ke.ma.Zaum“.

In den kommenden Jahren möchte der Verein mit Hilfe von engagierten BürgerInnen Projekte in Kematen umsetzen. Obwohl der Verein noch sehr jung ist, startet er mit vollem Elan in die Arbeit: „Für 2017 ist beispielsweise die Umsetzung eines Schmankerlmarkts geplant“, verrät Franz Kraft.

Als Arbeitsauftakt hat der Verein gemeinsam mit der Marktgemeinde Kematen und der NÖ.Regional.GmbH einen Fragebogen entwickelt, der dabei helfen soll, Wünsche, Anregungen und Ideen der KematnerInnen zu sammeln. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die geplanten Projekte noch besser umsetzen zu können. Dadurch soll das Ortszentrum auch in Zukunft lebendig und lebenswert bleiben.

Die Bevölkerung hat nun bis 31. März 2017 Zeit, sich an der Umfrage zu beteiligen. Entweder bequem online von Zuhause aus (www.kematen-ybbs.gv.at) oder durch das Ausfüllen des Papierfragebogens. Dieser liegt der Gemeindezeitung bei oder steht auch auf der Gemeindewebsite zum Download bereit. Die Ergebnisse sollen dann voraussichtlich im April präsentiert werden.

„Ke.ma.Zaum“ ist auch auf der Suche nach engagierte Menschen, die sich mit Rat und Tat an Projekten und Aktivitäten beteiligen wollen. Interessierte können sich am Gemeindeamt Kematen oder beim Vereinsobmann Franz Kraft melden (fkraft@aon.at; 0664/ 391 53 70).

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen werden Projekte entwickelt und umgesetzt, die in einem vorangegangenen Leitbildprozess enthalten sind.
Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.