09. Juni 2017

Die LEADER-Regionen Most- und Eisenstraße zünden den Turbo für Elektromobilität im ländlichen Raum. Das engmaschigste Netz an E-Ladestellen in ganz Österreich errichteten die LEADER-Regionen in den vergangenen Monaten. 64 E-Zapfsäulen stehen ab dem Sommer in 46 Mostviertler Gemeinden im Vollbetrieb. Am 9. Juni eröffnete Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav im Wallfahrtsort Sonntagberg gemeinsam mit knapp 100 Gemeindevertretern und Projektpartnern symbolisch das E-Tankstellen-Netz.

In ihrer Festrede betonte die Landesrätin den engagierten Beitrag zur Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020 des Landes Niederösterreich. Nach der Segnung des E-Tankstellen-Netzwerks durch den Sonntagberger Pfarrer Pater Franz Hörmann konnten interessierte Besucher mehr als ein Dutzend Elektroautos - vom Tesla Model X bis zum Twizy – testen. 

„Das Projekt zeigt, dass man durch eine Bündelung der Kräfte weiter kommt. Most- und Eisenstraße haben im Bereich Elektromobilität eine Vorreiterrolle inne“, betonten die beiden LEADER-Obleute NR Andreas Hanger (Eisenstraße) und Labg. Michaela Hinterholzer (Moststraße). Labg. Hinterholzer betonte auch: „Nicht’s ist so stark wie die Idee, deren Zeit gekommen ist! Das hat man bei dem Projekt gemerkt.“ Präsident der Umweltverbände Labg. Anton Kasser betonte: „Das Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Energiewende. Der ländliche Raum ist prädestiniert für Elektromobilität.“

Die E-Ladesäulen wurden gemeinsam von den LEADER-Regionen Most- und Eisenstraße, den Gemeinden und Tourismusbetrieben mit Unterstützung der Umweltgemeindeverbände, EVN und Eco-Plus errichtet. Das Projektvolumen der von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten Initiative umfasst 400.000 Euro. 
Weitere Zuckerl, um der Elektromobilität auch unter den Bürgern zum Durchbruch zu verhelfen: An den „Zapfsäulen“ in der Most- und Eisenstraße kann zwei Jahre lang kostenlos aufgeladen werden. Eine Ausflugskarte, die drei Routen für E-Autofahrer bietet (Die Genussvolle, Die Aussichtsreiche und Die Sportliche) wurde erstellt und fand besonderen Anklang. Im Rahmen des Projekts wurden in der Eisenstraße E-Roadshows und Infoabende für E-Carsharing organisiert. 

Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH war im Netzwerk zur Projektentwicklung involviert. In weiterer Folge wird das Mobilitätsmanagement in der NÖ.Regional.GmbH in Abstimmung mit den Klima- und Energiemodellregionen und den LEADER-Regionen das Thema Elektromobilität mit den Gemeinden und Kleinregionen nachhaltig weiter verfolgen. E-Fahrzeugtestaktionen, (E-)Mobilitätstage, Infoabende für E-Carhsharings und E-Bikeverleihe sowie weiterer Ausbau der E-Ladeinfrastruktur wurden bereits mit einzelnen Gemeinden und Kleinregionen thematisiert. 

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
 


Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at



Weitere Infos/Links/Fotos:

http://www.mostropolis.at/de/report_RosenauS_eMobil_im_Mostviertel_119_8309.html