26. Juni 2019

MITREDEN-MITMACHEN-MITBESTIMMEN: Unter diesem Motto stand die Einladung zur BürgerInnenversammlung in der Gemeinde Moorbad Harbach. Im Rahmen von zwei Abendveranstaltungen wurden zahlreiche Ideen für die kommenden Jahre gesammelt. Moderiert wurden diese Veranstaltungen im Rahmen der Netzwerke der NÖ Dorf- und Stadterneuerung von der zuständigen Regionalberaterin der NÖ.Regional.GmbH, Elisabeth Wachter.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Moorbad Harbach, LAbg. Bgm.in Margit Göll, lud an zwei Abenden die Gemeindebevölkerung zur Ideensammlung für die Zukunft ein. In ihrem Eingangsstatement verwies sie auf die positive Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahren. Es wurden viele Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die den BürgerInnen eine positive Lebensqualität in ihrer Heimatgemeinde Moorbad Harbach bieten. Wichtig sei es, dass man auf die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung Rücksicht nehme und immer auf Zusammenarbeit baue. Das Dorferneuerungsleitbild aus dem Jahr 2011 sei über mehrere Jahre ein „Programmheft“ für die Gemeinde gewesen. Eine große Anzahl an darin erarbeiteten Projekten wurde realisiert. Nun gelte es, sich wieder der Zukunftsplanung zu widmen und Potentiale für die zukünftige Entwicklung aufzuzeigen.

Im gemeinsam ausgearbeiteten Rückblick auf die letzten 5 Jahre wurde schließlich die Vielzahl der Aktivitäten in den vergangenen Jahren ersichtlich. So mancher Teilnehmer war erstaunt, dass man an Vieles gar nicht mehr gedacht hatte oder es für selbstverständlich erachtet hatte.

Ein Ausblick auf mögliche Projekte für die kommenden Jahre erbrachte eine Menge an Vorschlägen für die Zukunft – angefangen von Kleinkindertreffs bis hin zum Ausbau von Fuß- und Radwegen entlang der Landesstraßen. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme in nächster Zeit und wurde von den Diskutanten als sehr wichtig bewertet.

 

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.