17. Oktober 2017

Der Mobilitätsabend im Industrieviertel Nord am 17. Oktober in Mitterndorf an der Fischa stand nicht nur im Zeichen der Entwicklung des neuen Arbeitsprogrammes 2018, sondern bot auch Vorträge von MobilitätsexpertInnen zu den Themen „zielgruppenorientierte Motivation zu aktiver Mobilität“ und „bedarfsorientierter Verkehrssysteme“.

Die Mobilitätsbeauftragten aus dem Norden des Industrieviertels konnten sich in Mitterndorf an der Fischa von der Mobilitätsexpertin Dr. Alexandra Millonig (AIT) Antworten holen zu „Wie kann man die Bevölkerung zu aktiver Mobilität wie zu Fuß-Gehen oder Radfahren motivieren?“. Denn dieser Frage gingen die Vortragende und ihr Team im Forschungsprojekt „pro:motion“ nach und kamen zum Ergebnis, dass es sehr unterschiedliche Gruppen innerhalb der Bevölkerung gibt, die man mit teilweise völlig verschiedenen Argumenten und Informationskanälen überzeugen kann - entweder zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Überraschenderweise zählen Umweltargumente relativ wenig. Positive Aspekte auf die Gesundheit oder das Haushaltsbudget überzeugen eher den PKW stehen zu lassen. Welche Gruppen es gibt und wie man diese am besten erreicht, um sie für umweltfreundliche Mobilitätsformen zu begeistern, kann man im Detail nachlesen unter: promotion-project.at.

Einblicke in Mikro-ÖV-Projekte in Mitterndorf an der Fischa und im Römerland-Carnuntum spannten anschließend den Bogen zu ergänzenden Verkehrsangeboten seitens der Gemeinden und gaben Einblicke in den Umsetzungsprozess und somit Tipps wie man Mikro-ÖV Projekte in der eigenen Gemeinde oder Kleinregion angehen kann. 

Das "Mobilitätsmanagement" ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
 

Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert
Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at