12. Juni 2017

Landesrätin Schwarz: "Aktives Altern und zukünftige Maßnahmen für unsere ältere Generation gehören in den Fokus gesetzt." Am 12. Juni diskutierten FachexpertInnen mit SeniorenvertreterInnen im Landhaus St. Pölten, um gemeinsam nach Verbesserungen in den Bereichen Bildung/Kultur, Freiwilligentätigkeit, Generationen und Mobilität/Gesundheit zu suchen.

Rund 50 VertreterInnen von Seniorenorganisationen, Sozialen Diensten und MultiplikatorInnen auf dem Gebiet der aktiven Seniorenarbeit waren gekommen, um sich mit Senioren-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz über die Chancen und Herausforderungen des sozio-demografischen Wandels in unserer Gesellschaft auszutauschen. Schwarz wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass es „in Anbetracht des demografischen Wandels für das Land Niederösterreich unerlässlich ist, zukunftsweisende Konzepte zu erarbeiten, mit denen der älteren Generation ein Platz in der Mitte der Gesellschaft sowie ihr Lebensstandard gesichert und gefördert werden kann“.

Univ.-Prof. Franz Kolland vom Institut für Soziologie der Universität Wien malte in seinem Vortrag „Die Zukunft des Alter(n)s in der Gemeinde“ ein lebendiges Altersbild der heutigen älteren Menschen, die mit ihren Altersgenossen vor 50 Jahren nur noch wenig gemeinsam haben. Die höhere Lebenserwartung bringe es mit sich, dass Alter nicht in erster Linie Pflegebedürftigkeit, sondern auch Vielfalt und Gestaltungsfähigkeit bedeutet. Daher sei es nötig, sich das Wissen für ein gelingendes Alter anzueignen und Konzepte für ein optimales Altern zu entwickeln. Andreas Stainer-Hochgatterer vom Austrian Institute of Technology referierte in seinem spannenden Vortrag über altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben.

Anschließend wurden an fünf Thementischen mit den Teilnehmenden eine Diskussion und ein Erfahrungsaustausch über Best Practice-Beispiele und mögliche Zielsetzungen in den kommenden 20 Jahren zu den Themenfeldern Bildung/Kultur, Freiwilligentätigkeit, Generationen, Mobilität/Gesundheit und Sicherheit geführt. Der Thementisch zur Mobilität wurde von Mobilitätsmanagerin Mag.a Wibke Strahl-Naderer der NÖ.Regional.GmbH geleitet, die wesentliche Informationen zu Hemmschwellen hinsichtlich Nutzung des Öffentlichen Verkehrs von Seiten der SeniorInnen erfuhr. Oftmals fehlt es ganz einfach auch an mangelnden Informationen – wie man diese Zielgruppe erreichen könnte.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
 


Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at