12. März 2019

Ein ganzes Jahr lang hat sich das Weinviertler Dreiländereck dem wichtigen Thema der Nahversorgung in den Regionsgemeinden verschrieben. In den kleinen, teils privat geführten Nahversorgern wurden Sammelboxen aufgestellt, wo die Einkaufsbons beschriftet mit Kontaktdaten des Einkäufers eingeworfen wurden. Projektzeitraum war Jänner bis Dezember 2018. Jeden Monat durfte sich eine Gewinnerin bzw. ein Gewinner – in den Monaten November und Dezember sogar zwei Kunden – über Warengutscheine im Wert von jeweils € 50 freuen.

© Weinviertler Dreiländereck

In den 12 Mitgliedsgemeinden der Kleinregion gibt es noch 21 Nahversorgungsbetriebe, die die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs versorgen. Mit dem Projekt sollte die kleinteilige Struktur erhalten und unterstützt werden, und dem Trend – wenige Geschäfte mit großen Verkaufsflächen nur mehr in den Zentren – entgegengewirkt werden. Das Einkaufen beim Händler um´s Eck ist ein wichtiger Standortfaktor in der Grenzregion.

Das Kleinregionsmanagement ist über die Akzeptanz und die zahlreichen positiven Reaktionen erfreut. Zahlreiche Kundinnen und Kunden beteiligten sich an diesem Nahversorgerprojekt. Aus insgesamt 26.340 eingeworfenen Kassazetteln wurden 14 Gewinnerinnen und Gewinner gezogen. Obmann Bgm. Christian Frank überreichte monatliche Warengutscheine und eigens für das Projekt angefertigte Leinentaschen an die Gewinner.

Zufriedenen Kunden und Kaufleute

Während des gesamten Projektzeitraumes gab es vonseiten der Bevölkerung ausschließlich positive Reaktionen. „Mein Kaufmann um´s Eck“ übt eine äußerst wichtige Funktion in der Daseinsvorsorge aus, so die allgemeine Meinung der treuen Kunden. Sowohl Kaufleute als auch Organisatoren sind überzeugt, dass derartige Regionalinitiativen gewinnbringend für die Kleinregionsgemeinden sind.

Obmann Bgm. Christian Frank und Projektleiterin Rosi Rahming leisteten mit dieser Aktion einen wesentlichen Beitrag zur Kaufkraftbindung. Das Land Niederösterreich leistet aus dem Fonds für Kleinregionen finanzielle Unterstützung und trägt somit zur Aufrechterhaltung der Nahversorgungsbetriebe in den klein strukturierten Orten bei.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional.GmbH serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.