19. Jänner 2021

Radfahren soll in Niederösterreich komfortabler und einfacher werden. Dazu wurden 37 „Radbasisnetz-Regionen“ mit hohem Radfahr-Potential identifiziert, die koordiniert ihre Radwege ausbauen und verbinden werden. Die fünf Gemeinden Deutsch-Wagram, Strasshof an der Nordbahn, Gänserndorf, Weikendorf und Angern an der March sind eine davon. Sie gehören zu den Schnellstartern: sie haben als zweite Region nun den Planungsprozess zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur begonnen, um das Erreichen wichtiger Ziele im Ort oder in den Nachbargemeinden noch besser möglich zu machen.

Die 5 Gemeinden im Marchfeld haben ihre Chance erkannt und arbeiten motiviert zusammen. Sie wurden sich rasch einig eine gemeinsame Radbasisnetz-Region zu bilden und konnten so schon mit der Planung beginnen. Wichtig ist ihnen die gute Erschließung der für den Radverkehr wichtigen Ziel- und Quellorte (z.B. Einkauf, Bahnhöfe, Schulen, etc.), die gute Verbindung zwischen den Gemeinden und zu den Nachbargemeinden, sowie gute Anschlüsse nach Wien. Mit der Planung wurde das erfahrene ZT-Büro Paikl beauftragt, beratend zur Seite stehen die Fachexpert*innen der NÖ Landesstraßenplanung sowie der zuständigen Straßenbauabteilung Wolkersdorf. Daraus entstehende Projekte werden durch die neue NÖ Radwegförderung zwischen 60 bis 80% gefördert.

Die nächsten Schritte sind vor-Ort-Gespräche in den Gemeinden, in denen Details erhoben und abgeklärt werden. Der Wille die Radwege zur Förderung der aktiven Mobilität weiter auszubauen ist deutlich spürbar, die Gemeinden befinden sich in einer regelrechten Aufbruchstimmung. Damit wirkt das Marchfeld am Ziel des Landes mit, an der Verdoppelung der täglich in der Aktiven Mobilitätzurückgelegten Wege bis 2030. Profitieren wird die Region von diesem Schritt auch in Hinblick auf die NÖ Landesausstellung, die sie 2022 ausrichten wird.

Die Planung wird vom Land Niederösterreich zu 100% finanziert, Fachleute der Landesstraßenplanung sind von Beginn an am Projekt beteiligt. DI Andreas Zbiral, der für die Region zuständige Mobilitätsmanager der NÖ.Regional, übernimmt dabei die Rolle des Koordinators und der Schnittstelle zur Förderabteilung. In diesem Zusammenhang leitete er auch die erfolgreiche Auftaktveranstaltung, an der Bürgermeister*innen, Mobilitätsbeauftragte und zuständige Personen aus der Verwaltung aus den fünf Gemeinden, sowie Vertreter*innen des Planungsteams teilnahmen.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at