29. August 2022

Mit „LISA.Tulln“ startet ab dem nächsten Jahr ein völlig neues Mobilitätsangebot. In Pilotprojekt des Landes Niederösterreich und der Stadt Tulln wird die Mobilität neu gedacht und regionale Antworten auf internationale Herausforderungen gegeben. So wird die „first“ und „last mile“ in Tulln neben Angeboten im Radverkehr, Carsharing und öffentlichem Linienverkehr vor allem durch das flexible „LISA.Shuttle“ abgedeckt.

„Flexible und vielfältige Mobilitätsangebote stellen einen unverzichtbaren Beitrag dar, um die Mobilitätsziele des Landes mit den Klimazielen in Einklang zu bringen“, streicht Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko hervor: „Ein zentraler Baustein bei dem Pilotprojekt ist das ‚LISA.Shuttle‘. Dieses rein-elektrisch betriebene Anruf-Sammel-Taxi kann bis zu 30 Minuten vor der gewünschten Fahrt per App oder telefonisch gebucht werden und bringt die Fahrgäste zu und von einem der rund 50 Sammelpunkte in Tulln bzw. auch am Bahnhof Tullnerfeld“.

„Mit ‚LISA.Tulln‘ erhält Tulln eine innovative Ergänzung des öffentlichen Verkehrsangebotes. LISA optimiert die ‚Last-Mile-Verbindung‘ u.a. vom Bahnhof Tullnerfeld und ermöglicht ein bequemes und flexibles Verkehrserlebnis. Tür zu Tür Erreichbarkeiten innerhalb von 30 Minuten von Wien, 25 Minuten von St. Pölten oder 60 Minuten von Linz ins Haus der Digitalisierung oder anderen Point of Interest (POI) in Tulln“, betont Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger.

„Wir werden unseren Kundinnen und Kunden 8 Uhr (bzw. 6 Uhr werktags) bis 22 Uhr flexibel, direkt und schnell an ihr Ziel in Tulln bringen können. Und das alles zum üblichen VOR-Tarif, so entstehen beispielsweise für Klimaticket-BesitzerInnen keine zusätzlichen Kosten“, streicht Wolfgang Schroll (Geschäftsführung VOR) hervor: „Zudem freuen wir uns mit Dr. Richard einen erfahrenen Partner in Sachen öffentlichem Verkehr für den Betrieb des ‚LISA.Shuttle‘ gewonnen zu haben.“

„Mit der Einführung von ‚LISA.Tulln‘ startet in der Stadt ab 2023 ein attraktives Mobilitätsangebot dank Verknüpfung von Linienverkehr, On-Demand-Shuttle, Sharing-Angeboten, aktiver Mobilität, moderner Infrastruktur und Digitalisierung an zentralen Mobilitätsstationen“, fasst Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk das Projekt zusammen.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at