21. Jänner 2020

Die Bevölkerung von Bad Pirawarth und Großengersdorf darf seit 17. Jänner 2020 testen: 2 neue Nissan Leaf Elektroautos können stunden- oder tageweise ausgeliehen werden. Jene Nutzer, die eine Wochen- oder Monatskarte des VOR besitzen, erhalten eine Ermäßigung auf den Stundentarif von 50%! Das LISA e-Carsharing (operated by fahrvergnügen.at) wurde im Rahmen des Mobility.Lab NÖ entwickelt, das von Beginn an von der NÖ.Regional.GmbH begleitet wird.

Die Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum ist das Ziel des gesamten Projektes. E-Carsharing ist ein Bestandteil dieser vernetzten umweltschonenden Mobilitätsstrategie. Neu an dem Angebot ist, dass die Preise durch die Koppelung mit dem öffentlichen Verkehr äußerst attraktiv sind und die Nutzung mit neuesten Technologien sehr einfach ist. So werden die E-Autos über PC und Handy gebucht und mittels einer persönlichen NFC-fähigen Karte geöffnet. Im Rahmen der Marke LISA werden auch Bushaltestellen attraktiviert, Radabstellanlagen und Radboxen errichtet und anderes mehr.

Die Bürgermeister der Partnergemeinden sind hoch motiviert. Für Bürgermeister Kurt Jantschitsch ist dies der richtige Weg: „Wir sind an allen Lösungen interessiert, welche der Bevölkerung zu Gute kommen. Wenn dies dann noch ressourcenschonend passiert und vom Land NÖ intensiv begleitet wird, dann haben wir alles richtig gemacht!“ Großengersdorfs Bürgermeister Christian Hellmer ist vom neuen Angebot überzeugt: „Natürlich kann ein einzelnes Auto in der Gemeinde nur der Anfang sein. Wir werden genau beobachten, wie wir unsere Bürgerinnen und Bürger noch besser unterstützen können.“ Beide Bürgermeister gehen von einer positiven Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung aus. Das Interesse an den Events zum Betriebsstart der e-Fahrzeuge war jedenfalls hoch.

Bereits im Februar wird das Angebot in Pillichsdorf und Matzen mit unterschiedlichen Fahrzeugen erweitert. Weiters gibt es Arbeitstreffen mit den vier in der Region bereits bestehenden e-Carsharing Projekten (eGO-Auersthal, E-Gans mobil (Gänserndorf), ÖKI Wolkersdorf, ScheF (Groß-Schweinbarth). Dabei sollen mögliche Synergien und Kooperationen gemeinsam entwickelt werden. Bürgermeister Erich Hofer, der in seiner Gemeinde Auersthal die E-Mobilität seit vielen Jahren fördert, lädt dazu alle Beteiligten in das Gemeindeamt ein.

In den kommenden Monaten wird man nun genau beobachten, wie das Angebot angenommen wird und wo noch nachgebessert werden muss. Aus diesen Erfahrungen sollen konkrete Aufschlüsse über die Entwicklung der Mobilität im ländlichen Raum gewonnen werden.

Weitere Informationen:

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at