14. Oktober 2019

Ein hoher Besuch am 10. Oktober 2019 im Projektbüro des Bratislava Umland Managements (baum2020, bei dem die NÖ.Regional.GmbH Partner ist) unterstreicht dessen Bedeutung: Karl Wilfing, Präsident des NÖ Landtages, traf zum 2-jährigen Bestehen des Büros mit Ingrid Konrad, Chefarchitektin der Stadt Bratislava, zusammen. Auf dem Programm standen u.a. eine Besichtigung des Büros und Gespräche über mögliche Kooperationen im Kulturbereich.

Bratislava und sein österreichisches Umland begreifen sich immer mehr als ein gemeinsames Gefüge. Tatsächlich ist die grenzübergreifende Stadtregion in vielen Bereichen bereits Realität im Alltag der Bewohner des Grenzgebietes. Zur Verdeutlichung: die drei österreichischen Gemeinden Berg, Wolfsthal und Kittsee sind nur 7 Kilometer Luftlinie und max. 15 Autominuten von Bratislavas Altstadt entfernt. Diese drei österreichischen Gemeinden liegen sogar näher am Zentrum als die Hälfte der 17 Stadtteile von Bratislava!

30 Jahre nach Fall des Eisernen Vorhangs haben Bratislava und sein österreichisches Umland ein eigenes Verbindungsbüro. Das Projektbüro von baum2020 wird bereits seit Herbst 2017 von der Stadt Bratislava sowie der NÖ.Regional.GmbH und der Regional­management Burgenland GmbH betrieben (besetzt von einem österreichischen und einem slowakischen Projektmitarbeiter). baum2020 konnte sich seither als die Informations­drehscheibe für die grenz­überschreitende Stadtregion etablieren. Über die Plattform läuft nicht nur die tagtägliche Abstimmung im Grenzraum, baum2020 ist auch ein „Labor“ zur Lösung der besonderen Herausforderungen der Grenzgemeinden. Die Themenpalette reicht von Raumplanung über grenzüberschreitende Mobilität bis hin zu Kulturthemen.

Das Projekt Bratislava Umland Management 2020 wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowakei – Österreich 2014-2020 aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.