19. November 2020

Landtagspräsident Wilfing und die neue Büroleiterin der NÖ.Regional.GmbH im Büro Weinviertel, Sylvia Hysek, tauschten sich über die Entwicklung der Gemeinden und Regionen im Weinviertel aus.

Landtagspräsident Mag. Karl „Carlo“ Wilfing, besuchte das Regionalbüro Weinviertel der NÖ.Regional.GmbH in Zistersdorf. Als Urvater und Ehrenmitglied des Regionalverbands Europaregion Weinviertel diskutierte er mit DI Sylvia Hysek über die Historie und die Zukunft der regionalen Entwicklung im Weinviertel. „Wer mich kennt weiß, dass dieses Thema immer sehr weit oben in meiner beruflichen und politischen Prioritätenliste stand.  Und zwar deshalb, weil es damals wie heute - gerade in unseren Breitengraden - von entscheidendem Vorteil ist, aktiv Gespräche und gemeinsame, auch grenzüberschreitende, Projekte zu suchen. Denn nur im Miteinander entstehen Synergien, die den Standort und die Region voranbringen. Sei es im Bereich Kultur, Wirtschaft, Arbeitsmarkt oder Lebensraum“, ist Karl Wilfing überzeugt.

Für die Nachfolge von DI Doris Fried war Hysek in der letzten NÖ.Regional.GmbH-Aufsichtsratssitzung im Oktober - vorbehaltlich der Gesellschafterversammlung - zur neuen Büroleiterin im Weinviertel bestellt worden. Ihre Qualifikation und viel Regionalerfahrung waren ausschlaggebend, begann sie doch im Weinviertel Management ihre Tätigkeit für grenzüberschreitende Projekte mit der Slowakei und Tschechien, unter Hermann Hansy. Seit 2016 ist sie als Regionalberaterin der NÖ.Regional.GmbH tätig, um Kleinregionen und Gemeinden des Weinviertels in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Eines der wichtigen Ziele für die nächste Zeit ist eine wirksame Vernetzung der bestehenden regionalen Institutionen im Weinviertel. Ein Schritt in diese Richtung werden regelmäßige Jour-fixes mit all jenen Entscheidungsträgern, die Gemeinden und Regionen mit großem Einsatz im Sinne der gemeinsamen Hauptregionsstrategie weiterentwickeln, sein. „Dabei ist die NÖ.Regional bestrebt, Dörfer, Städte und Regionen bei neuen Herausforderungen zu servicieren, mit Hilfe unseres tollen Teams engagierter und erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Hysek.

Im Rahmen der Schwerpunkte Soziale Regionen, Ortskernbelebung und Digitalisierung könnte in Zukunft etwa die Schaffung weiterer Co-Working-Plätze in Ortszentren eine Alternative zu Homeoffice bieten.
Eine große Chance sieht Hysek weiterhin in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: „Das Weinviertel ist eine Wiege der Interregprojekte. In Zukunft werden die Regionen in der EU-Arbeit wichtige Partner, denn sie wissen, was vor Ort für eine lebenswerte Zukunft und nachhaltige Entwicklung benötigt wird und gemeinsam mit den Nachbarländern erreicht werden kann.“