10. Juni 2021

Diese Woche besuchte Landesrat Martin Eichtinger das integrierte Mobilitätsprojekt „LISA“ im südlichen Weinviertel und unterstrich die Wichtigkeit der NÖ.Regional für die gute und enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Projektpartnern.

Wolkersdorf. Zusammen mit dem Land Niederösterreich, dem Verkehrsverbund Ost-Region und vielen weiteren Partnern unterstützte das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional die Entwicklung des Pilotprojektes „LISA“ in der Region zwischen Gänserndorf, Wolkersdorf und Bad Pirawarth. „LISA bietet in den 11 Gemeinden der Bevölkerung ein vielfältiges Mobilitätsangebot mit gut strukturierten Mobilitätsstationen, die das Angebot aus öffentlichem Verkehr, E-Carsharing und Fahrrad bündeln. Für Wolkersdorf als Stadt und regionales Zentrum ist das Projekt daher ein wesentlicher Faktor für die Mobilität in der Gemeinde“, stellt Bürgermeister Dominik Litzka fest und erläutert weiter stellvertretend für die Region das Projekt.

Mit LISA wurde ein bedeutsamer Baustein zu einem völlig neu gedachten Gesamtmobilitätsangebot gesetzt. LISA ist leicht. LISA bringt das große Mobilitätsangebot näher in die Zentren der Region und ist somit für alle leicht erreichbar. LISA ist auch intelligent, denn LISA hat System. Bei den Mobilitätsstationen sind je nach Standort und Bedarf verschiedene Angebote für die Bevölkerung nutzbar. Dies können zum einen überdachte Radabstellanlagen oder verschließbare Radboxen und zum anderen aber auch Elektroautos für alle Nutzer sein. Das macht LISA auch sauber. Denn neben dem E-Carsharing und der Förderung der aktiven Mobilität werden ab dem nächsten Jahr auch die Buslinien rein elektrisch betrieben. Das alles macht LISA auch attraktiv. Zudem schafft das einheitliche und ansprechende Design nicht nur eine einfache Orientierung, sondern auch Attraktivität. Die Mobilitätsstationen sind offen, freundlich und einladend und stehen sinnbildlich für die Mobilität der Zukunft in ländlichen Regionen.

LISA im südlichen Weinviertel ist zudem das erste Mobility Lab Projekt des Landes Niederösterreich. „So wurde und wird hier durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich in enger Zusammenarbeit zwischen Verkehrsexperten und den Gemeinden die Mobilität der Zukunft in ländlichen Regionen erprobt. Die NÖ.Regional war dabei die Stellschraube für die Kooperation und Kommunikation mit den Gemeinden und Projektpartnern“, streicht Landesrat Martin Eichtinger hervor und ließ es sich daher nicht nehmen sich dieses Erfolgsprojekt näher anzusehen und besuchte einer der Mobilitätsstationen beim Bahnhof in Wolkersdorf.

Hier direkt bei einem der Umstiegsknoten am Bahnhof Wolkersdorf stehen der Bevölkerung nun neue mietbare, verschließbare Radboxen zur Verfügung. So kann man sein Rad ohne Sorge um Verlust oder Beschädigung sicher und einfach abstellen. Landesrat Martin Eichtinger war begeistert vom attraktiven Mobilitätsangebot einerseits und andererseits von der guten Zusammenarbeit zu Mobilitätsthemen in der Region, auf die man stolz sein kann. LISA ist eben einfach, intelligent, sauber und attraktiv.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at