15. Dezember 2017

Amstetten und die Moststrasse haben die Bewerbung für die Landesausstellung 2023 beim Land Niederösterreich eingereicht, womit das Projekt „Landesausstellung 2023 Amstetten Mauer – Moststrasse“ erfolgreich gestartet wurde. Eine 35-köpfigen Delegation der Moststrasse hat die Bewerbung am 15. Dezember in St. Pölten übergeben. Begleitet wird es in den kommenden Jahren durch einen umfassenden Regionalentwicklungsprozess.

31 Gemeinden und 133 Betriebe stehen hinter der Landesausstellungsbewerbung. Mit einunddreißig Gemeinderatsbeschlüssen und der Unterstützung von 133 Moststrasse-Betrieben im Gebäck, demonstrierten die LEADER-Region Moststrasse und die Stadt Amstetten das starke Engagement einer Region mit 105.000 Bürgern für das Projekt Landesausstellung 2023. Geplante Ausstellungsstandorte sind das Landesklinikum Mauer sowie die Remise Amstetten.

Moststrasse–Obfrau LAbg. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Amstettens Bürgermeisterin Ursula Pucheberner betonten die Euphorie und den Elan, den die Bewerbung für die Entwicklung der Region mit sich bringt: „Die starke Partnerschaft zwischen den Moststrasse–Gemeinden und die aktive und zukunftsorientierte Kooperation zwischen der Stadt Amstetten, dem Landesklinikum Mauer, der Remise Amstetten und den Umland sind wesentliche Faktoren für das Gelingen der Bewerbung. Wir setzen mit den historisch, vor allem aber zukunftsorientierten Standorten Landesklinikum Mauer und Remise Amstetten auf wesentliche Themen wie Gesundheit und Digitalisierung. Unser Ziel ist es uns bis zur Landesausstellung zu einer der attraktivsten Regionen Österreichs weiterzuentwickeln. Regionale Verbundenheit, Tradition und Offenheit für eine gesunde Zukunft sind die starken Themen unserer Bewerbung!“

Bewerbung startet ein intensiver 2-jähriger Prozess, der die Region zukunftsfit machen wird. Gearbeitet wird an aktuellen Themen, die gemeindeübergreifend gelöst werden sollen. Im Zentrum stehen Gesundheit, Wohnen, Verkehr, Digitalisierung und Bildung.

Gemeinsam mit dem Klinikum Mauer und der Remise werden die Stadt Amstetten und die weiteren Gemeinden der Moststrasse intensiv an einem Masterplan für die Region feilen. Über dreißig Workshops, sowie Vorträge und 
Symposien sollen das Projekt begleiten. Eingebunden werden neben den Gemeinden die Unternehmen der Region, Bildungseinrichtungen, Vereine, Interessensvertretungen sowie die Zukunftsakademie und die NÖ.Regional.GmbH.
Die nächsten beiden Jahre werden in Amstetten und der Moststrasse intensiv genutzt, um umsetzungsreife Projekte für die Zukunft zu entwickeln, die gleichzeitig für den Zuschlag der Landesaustellung werben sollen.

Die Entscheidung über den Standort der Landesausstellung 2023 wird Ende 2019 bzw. Anfang 2020 fallen. Nach der erfolgreichen Präsentation der Bewerbung in St. Pölten sind Freude und Tatendrang groß.

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