19. Dezember 2018

Nach einem Jahr intensiver Arbeit und unter Einbindung der zehn Gemeinden der Kleinregion Ybbstal entstanden 21 Kooperationsprojekte. Bei der Kleinregionssitzung am 4. Dezember 2018 wurde ein positives Feedback abgegeben und die Kooperationsprojekte beschlossen.

Gemeindevertreter, Amtsleiter der 10 Gemeinden der Kleinregion Ybbstal. © NÖ.Regional.GmbH

Bei der Kleinregionssitzung präsentierte Josef Lueger das Ergebnis des Interkommunalen Kooperationsplanes der Kleinregion Ybbstal. Nach einem Jahr intensiver Arbeit und unter Einbindung der zehn Gemeinden entstanden 21 Kooperationsprojekte für die zukünftig, raumwirksame Weiterentwicklung der Region sowie das Regionsprofil.

Die Kooperationsprojekte stehen für eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit und reichen von Raumplanungs- und Regionalentwicklungsverband, Leerstands- und Wohnraummanagement, interkommunalen Siedlungsgebieten, Wasserversorgungsverband, Unterstützung bei der Vereinsarbeit bis hin zum Ausbau von Straßeninfrastruktur. Einige Projekte, wie Vereinsseminare oder Bewusstseinsbildung für den öffentlichen Verkehr können organisatorisch im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Kooperationsprojekte die kostenintensiver sind bzw. eine langfristige Planung beanspruchen, werden schrittweise umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit der Leaderregion Eisenstraße und den Entwicklungsinitiativen ist weitgehend angedacht. Im Zuge der Kleinregionssitzung wurde der interkommunale Kooperationsplan beschlossen.

„Die zehn Gemeinden der Kleinregion Ybbstal haben in vielen Bereichen, wie Musikschulverband, Ybbstalradweg, usw., bereits Pionierarbeit im Kooperieren geleistet“, so Kleinregionssprecher Bürgermeister Werner Krammer, „somit ist der interkommunale Kooperationsplan ein wertvoller Fahrplan für die weitere gemeindeübergreifende Zusammenarbeit.“

Vorgestellt wurde bei der Kleinregionssitzung auch das jeweilige Profil der Gemeinden und das darauf aufbauende Regionsprofil. Das Gemeindeprofil zeigte die unterschiedlichen Ausgangslagen und Profilierungen der Gemeinde in den neun funktionellen Schwerpunkten (Wohnstandort, Wirtschaftsstandort, Tourismusgemeinde, Land- und Forstwirtschaft, Naturräumliche Ressourcen, Kulturgemeinde, Gesundheitsstandort, Bildungsstandort und Verkehrsknoten).

„Jede Gemeinde hat ihre Ausgangslage, Stärken und Potentiale und gesamtheitlich gesehen ist das Ybbstal eine Region voller Möglichkeiten“, so Josef Lueger.

Das größte Potential der Region ist, aus zehn lebenswerten Wohngemeinden zu bestehen, die sowohl Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie Arbeitsplätze, Freizeit und Naherholung bieten. Die Kleinregion Ybbstal ist durch die weiterführende Zusammenarbeit am besten Weg die kooperativste Region zu werden.

Finanziell unterstütz wird das Kleinregionsprojekt durch das Land NÖ. Belgeitet wurde das Kleinregionsprojekt „Interkommunaler Kooperationsplan“ von Josef Lueger, Raumplaner Herfrid Schedlmayer, Katharina Zwettler, Eisenstraßen-Leadermanger Stefan Hackl sowie den Mitarbeitern der NÖ.Regional.GmbH, Johannes Haselsteiner und Birgit Weichinger.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional.GmbH serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.