06. März 2018

Die 12 Gemeinden der Kleinregion Tullnerfeld haben ihre Strategie fertiggestellt. Erste Umsetzungsschritte wurden besprochen.

Im Rahmen der KR Sitzung am 6. März 2018 in Sitzenberg/Reidling haben die Gemeindevertreter der 12 Mitgliedsgemeinden die Strategie beschlossen und über die nächsten Umsetzungsschritte beraten. Gleichzeitig wurde das neue Senecura Seniorenzentrum besichtigt.
Die ersten Projekte sind die Entwicklung einer Marke Tullnerfeld, und ein Anrufsammeltaxi für die Region. Dazu hat A. Stiasny auf Einladung des Mobilitätsmanager P. Polatschek-Fries der NÖ.Regional, das IST-Mobil vorgestellt, das auf großes Interesse stieß.
Das Haupt Thema der regionalen Zusammenarbeit, die von U. Brosen-Mimmler Nö.Regional.GmbH begleitet wird, ist allerdings die Erarbeitung eines neuen Kleinregionalen Rahmenplan. Dazu gab es von D. Dittrich (RU2) einen Vortrag zur Entwicklung der Region mit sehr interessanten Zahlen und Fakten. In den nächsten Besprechungen wird der Fahrplan für einen neuen Rahmenplan, aufbauen auf dem aus dem Jahre 2004, ergänzt mit den Erkenntnissen der Entwicklungen auf Grund des Bahnhofes erstellt. 
Das Tullnerfeld, mit seiner großen Vielfalt, ist eine rasch wachsende Region mit großem Zukunftspotential. Deshalb haben die Gemeinden folgende Schwerpunkte ausgesucht, die in der Kleinregionalen Strategie bearbeitet werden. 
Identität: Dabei geht es um die Identifikation der Bürger mit der Region und Kooperationen in unterschiedlichsten Bereichen, zB Jugendgemeinderäten.
Technische Infrastruktur / Mobilität: Überbrückung der „letzten km“ zwischen Bahnhof und den Gemeinden um den MIV zu reduzieren.
Raumentwicklung: Ziel ist ein bewusster Umgang mit dem immer knapper werdenden Boden im Sinne eines aktiven Flächenmanagements, sowie einer Belebung und Verdichtung der Ortskerne.
Wirtschaft und Arbeitsmarkt: Die Region möchte attraktive, zeitgemäße, flächendeckende Nahversorgung unterstützen und attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben.