26. Jänner 2021

Die Gemeinde Kapelln startet den Gemeinde21 Prozess und lädt am 9. Februar zum ersten Treffen im Rahmen einer Videokonferenz. Ziel der Videokonferenz ist, weitere Projektideen und konkrete Maßnahmen mit der Bevölkerung zu erarbeiten.

„Auch wenn wir uns derzeit nicht in der großen Runde treffen dürfen, möchten wir doch die Arbeit am Leitbild so rasch wie möglich beginnen, um uns dann ab dem Frühjahr gut auf die konkreten Maßnahmen konzentrieren zu können“ ist der Bürgermeister der Marktgemeinde Kapelln, Alois Vogl, schon gespannt auf die erste Konferenz. „Wir laden Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Mitarbeit ein!“

Im Vorfeld sprachen VertreterInnen des Gemeinderats im Rahmen einer Begehung die wichtigsten Schwerpunkte für die Gemeinde21 Zeit an.

Das größte Anliegen ist die Ortskernbelebung und Zentrumsentwicklung mit den zahlreichen Nutzungsansprüchen an die gemeindeeigenen Gebäude und öffentlichen Räume, die mit dem regen Vereinsleben und der guten Gemeinschaft begründet sind. So ist etwa bei den allgemeinen Veranstaltungsräumen als auch bei den Räumlichkeiten der Feuerwehr und des Sportvereins eine Modernisierung und Erweiterung erforderlich – der Neubau des Feuerwehrhauses steht an. Ein Grundstücksankauf macht die Erweiterung des Kindergartens um eine Gruppe möglich.

Diskutiert wurden auch eine Erweiterung des Parkplatzangebotes und ein Parkleitsystem. Eine große Herausforderung stellt die Baustelle zur Neuerrichtung der Brücke über die Perschling dar. Eine Fußgeher-und Radfahrbrücke abseits der Hauptverkehrsstraße ist schon geplant.

Bei der Videokonferenz am 9. Februar erwarten sich die GemeindevertreterInnen viele weitere Projektideen. Die Organisation der Konferenz übernehmen MitarbeiterInnen der NÖ.Regional, die auch den gesamten Gemeinde21 Prozess, der vier Jahre dauern wird, begleiten.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.