22. November 2019

Mit der Veranstaltungsreihe „Gemeinde und EU“ wollen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und EU-Landesrat Martin Eichtinger den Gemeinden Förderangebote der EU aufzeigen.

„Die EU hat wesentlich dazu beigetragen, dass Niederösterreich aus einer benachteiligten zu einer Vorzeige-Region geworden ist. Wir haben uns viel Gehör verschafft. Dass das Ergebnis stimmt, zeigt sich v. a. bei der wirtschaftlichen Entwicklung seit dem Fall des Eisernen Vorhanges vor 30 Jahren“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen der Veranstaltung „Gemeinde und EU“ in St. Pölten.

Die EU-Kommission bietet immer wieder Förderungen für Gemeinden in Form von unterschiedlichen Calls an. Mit dem neuen Veranstaltungskonzept „Gemeinde und EU“ will das Land Niederösterreich das Angebot der EU besser kommunizieren.  150 Gemeindevertreter und EU-Gemeinderäte informierten sich in drei Workshops über die Themen „EU-Förderungen für Städtepartnerschaften und Städtenetzwerke“, „Fördercall ‚Erasmus+‘: Jugendschwerpunkt für Auslandsaufenthalte“ und „Fördercall ‚WiFi4EU‘: WLAN-Förderung für Gemeinden“.

Gratis WLAN für Gemeinden vergeben

Im Rahmen der Veranstaltung erhielten 102 Gemeinden, die erfolgreich beim Fördercall „WiFi4EU“ teilgenommen haben, eine Förderplakette. Sie haben einen Gutschein über 15.000 Euro EU-Fördergeld für gratis WLAN an öffentlichen Plätze in der Gemeinde erhalten. „Für uns in Niederösterreich ist klar: an der Europäischen Idee dürfen keine Zweifel aufkommen, denn die Europäische Union bringt jedem Einzelnen von uns Vorteile. Um die Anliegen der Gemeinden zu erfahren und die EU-Fördermittel für die Menschen sichtbar zu machen, haben wir das EU-Radar initiiert. Denn es ist wichtig zu wissen, was die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher beschäftigt – was Ihnen am Herzen liegt“, so EU-Landesrat Martin Eichtinger.

Martin Selmayr, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, führte aus: „Europa wächst von unten nach oben, Europa entsteht im Alltag, vor Ort, jeden Tag. Die Regionen und Gemeinden sind dabei das Rückgrat, Aufgabe der Kommission ist es, ihnen zuzuhören, um sie zu verstehen und sich gegenseitig zu vertrauen. Europa ist nicht nur ein Wirtschaftsraum, die EU ist keine Besatzungsmacht: Europa, das sind wir alle zusammen“.