10. Jänner 2018

Wann erhalte ich meinen Glasfaseranschluss? Wie kommt Glasfaser zu mir ins Haus? Was kostet der Internetanschluss? Was passiert mit meinem Telefonanschluss? Antwort auf diese brennenden Fragen holten sich viele Interessierte aus der Kleinregion StadtLand bei den Ausstellern der Glasfaserbreitband-Informationsmesse am 10. Jänner 2018 in der Stadthalle Schrems.

Auf zahlreichen Infoständen informierten alle Serviceprovider der Pilotregion Waldviertler StadtLand über ihre Angebote. Weiters konnte man sich bei den speziell für Glasfaserverkabelung geschulten Elektrikern der Region kompetent beraten lassen, wie die Glasfaser im Haus verlegt werden muss. 

Für Fragen der Planung und Bauausführung stellten einerseits die planenden Experten, aber auch Baufirmen ihr Fachwissen zur Verfügung. Hier ging es vor allem darum, wie man Mauerdurchführungen am besten umsetzt und abdichtet bzw. wie das Einblasen, Spleißen und Messen der Glasfaser schließlich erfolgt. 

Nicht zuletzt beantwortete auch die nöGIG, die Projektträgerin des Landes, allgemeine Fragen zum Breitbandausbau.

Im Rahmen der Breitband-Informationsmesse in der Stadthalle Schrems fand am 10. Jänner 2018 mit dem Geschäftsführer der nöGIG, Prof. Mag. (FH) Hartwig Tauber ein Pressegespräch zum Thema „Glasfaser-Breitbandausbau in der Pilotregion Waldviertler StadtLand – status quo und quo vadis?“ statt. 

Bürgermeister Karl Harrer wies in seinem Eingangsstatement auf die Wichtigkeit dieses Projektes hin: „Leistungsfähige Breitbandnetze sind in Zeiten sich rasch entwickelnder Informations- und Kommunikationstechnologien für Wirtschaft und Gesellschaft von größter Bedeutung. Die Bereitstellung von Hochleistungs-Breitband steht mittlerweile für uns Gemeinden als Basisinfrastruktur auf selber Ebene wie die Bereitstellung von Wasserversorgung oder Abwasserbeseitigung!“, meinte er und ergänzte: „Als Obmann der Kleinregion Waldviertler StadtLand bin ich stolz darauf, dass wir hier dieses Erfordernis so früh erkannt und alle Bürgermeister in einem einzigartigen Schulterschluss die Entwicklung des Projektes „Glasfaser-Musterregion“ mitgetragen haben. Mit Fertigstellung des flächendeckenden Ausbaus sind wir auch vielen großstädtischen Regionen drei Schritte voran und als Wohn- und Wirtschaftsstandort wohl noch attraktiver!“.

Prof. Mag. (FH) Hartwig Tauber - selbst ein Einwohner der Kleinregion Waldviertler StadtLand - spannte in seinem Fachvortrag einen interessanten und informativen Bogen von den Anfängen als Idee und Vision in der Kleinregion bis hin zu den vielfältigsten Möglichkeiten, die sich auf Basis einer flächendeckend ausgebauten Glasfaser-Basisinfrastruktur für die Region eröffnen werden. Was heute noch Utopie erscheint, wie „autonomes Fahren“ „intelligent power-grid“ und vieles andere, kann morgen schon Realität sein. 

„Vielleicht werde ich in einigen Jahren am Abend meine Reiseziele am Smartphone eingeben und werde am folgenden Tag in der Früh von einem selbstfahrenden Auto abgeholt und an eben diese Ziele verfrachtet.“, meinte er zum Abschluss und ergänzt: „Unsere Region als Digitalisierungs-Musterregion mit Glasfaser weiterzuentwickeln bietet wichtige Chancen und würde auch solche Dinge möglich machen!“.