14. Juni 2017

Der Kleinprojektefonds wurde am 14. Juni gestartet. Somit können ab sofort bis 18. September Projekte eingereicht werden. Um das neue Modell bekannt zu machen, informierte die NÖ.Regional.GmbH in 2 Workshops über die Erleichterungen für lokale Initiativen bei der Umsetzung grenzüberschreitender Aktivitäten.

35 Interessierte informierten sich am 21. Juni in Zistersdorf und am 22. Juni in Zwettl über den Kleinprojektefonds Österreich-Tschechische Republik. Der Fonds ist sehr regionsnahe konzipiert und unterstützt grenzüberschreitende kleinere Initiativen. Dabei wird sehr viel Wert auf eine echte Kooperation zwischen tschechischen und österreichischen Partnern gelegt. Die Grenzen in den Köpfen und in den Wahrnehmungen sollen nun endgültig verschwinden.

Durch das neue Modell in Niederösterreich ergeben sich für lokale Initiativen, die enger mit tschechischen Partnern zusammenarbeiten wollen, wesentliche Vereinfachungen. Auf die Klagen über den hohen Verwaltungsaufwand nicht nur bei großen grenzüberschreitenden Projekten sondern auch bei kleinen wird nun Rechnung getragen. In Niederösterreich werden alle Kleinprojekte gemeinsam mit der NÖ.Regional abgewickelt. Dabei gibt es einen Katalog für die Kosten, die gefördert werden können. Das sind z.B. Dolmetsch- und Übersetzungskosten, Raummieten, Veranstaltungstechnik, Transportkosten, Grafik- und Druckkosten, etc. Werden diese Ausgaben beim Regionalen Lenkungsausschuss genehmigt, übernimmt die NÖ.Regional die aufwändige Administration und Dokumentation zu diesen Kosten. Preisvergleiche, Anbote, Beauftragungen und Bezahlung der Kosten erfolgt dann über die KPF-Verwalter der NÖ.Regional. Die lokale Initiative kann sich dadurch ganz auf die Umsetzung der Aktivitäten gemeinsam mit den tschechischen Partnern konzentrieren. Dadurch soll einerseits die Lust auf grenzüberschreitende Projekte wieder gefördert werden und andererseits die effiziente Abwicklung von EU-geförderten Maßnahmen ermöglicht werden.

740.000 € stehen für Niederösterreich über den Kleinprojektefonds bis 2019 zur Verfügung und zwar nicht nur im Wald- und Weinviertel, sondern auch im Mostviertel und NÖ-Mitte (ausgenommen Bezirk Lilienfeld). Viele der Teilnehmer am Workshop kamen bereits mit konkreten Projektideen. Viele von ihnen hatten auch in den Vorperioden Aktivitäten mit den Nachbarn durchgeführt. Seien es nun Schüleraustauschprojekte, Festivals oder Gemeindepartnerschaften. Diese und ähnliche Aktivitäten sind auch im neuen Modell möglich.

Die erste Einreichfrist endet am 18. September um 14.00 Uhr. Abgabestellen für die Anträge sind das Büro Zistersdorf und Zwettl, wobei die KPF-Beraterinnen gerne bei den Projektentwicklungen unterstützen. Das Mostviertel wird von Zwettl mitbetreut, NÖ-Mitte vom Weinviertel.

Weitere Informationen zum Kleinprojektefonds finden Sie hier.
Antragsunterlagen entnehmen Sie bitte diesem Link.