28. Februar 2020

Eine Partnerschaft mit Tschechien und der Slowakei ermöglicht den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung - ohne Behinderung durch Staatsgrenzen.

Die Initiative „Health across“ verbindet erfolgreich nationale und grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung durch eine Kooperation im Gesundheitswesen. 2017 wurde Niederösterreich mit diesem Projekt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Vorzeigeregion ausgezeichnet.

Alles begann im Waldviertel

2008 startete Healthacross mit der  ersten grenzüberschreitende Kooperation mit dem LKH Gmünd und der Stadt České Velenice in Südböhmen. So überzeugte die Tatsache, dass eine Erstversorgung in Gmünd für die Menschen in Südböhmen sinnvoller ist, als bei einem Notfall in das 60km entfernte nächste Krankenhaus zufahren. Aus Handlungsleitfäden folgten Machbarkeitsstudien. Aus grenzüberschreitenden Rettungsübungen entstanden Wörterbücher und aus dem Projekt „Health across for practicse“, bei dem erstmals eine definierte Anzahl von tschechischen Patienten eine ambulante medizinische Behandlung im Landesklinikum Gmünd erhielten, wurde schlussendlich das Projekt „Health across for future“ mit dem Erfolg, der ambulanten Behandlung von tschechischen Patienten im LK Gmünd.

Weiter Informationen: https://www.healthacross.at/projekte/healthacross-for-future

Erstversorgung von weinviertler Babys in Bratislava

Eine weitere grenzüberschreitende Kooperation im Gesundheitswesen besteht zwischen dem Landesklinikum Hainburg und der Kinderuniversitätsklinik Bratislava mit dem Projekt „bridges for birth“. Im Bedarfsfall sollen Notfälle bei Neugeborenen aus dem LK Hainburg ins nahegelegene Kinderuniversitätsklinikum Bratislava gebracht und dort versorgt werden können.

Weitere Informationen: https://www.healthacross.at/projekte/bridges-for-birth-b4b