14. September 2018

Die Gemeindevertreter und Amtsleiter der Gemeinden der Kleinregion Herz Mostviertel machten sich am 4. September auf ins Tullnerfeld. Dort informierten sie sich über interessante Kooperationsprojekte, etwa in der Verwaltung.

Gemeindevertreter der Kleinregion Herz des Mostviertels und NÖ.Regional-Mitarbeiterin Birgit Weichinger vor dem Gebäude, in dem die Kleinregion Tullnerfeld ihren gemeinsamen Verwaltungssitz hat.
Von links nach rechts vorne: Alois Seirlehner (Vizebürgermeister St. Peter in der Au), Erin Pittersberger (Bürgermeister Weistrach), Kleinregionsberaterin Birgit Weichinger (NÖ.Regional.GmbH), Kleinregionsobmann Johannes Heuras (Bürgermeister St. Peter in der Au), Johann Kimmeswenger (Gemeindeverwaltung Seitenstetten) Von links nach rechts hinten: Florian Kammerhuber (Amtsleiter Wolfsbach), Josef Unterberger (Bürgermeister Wolfsbach), Johann Spreitzer (Bürgermeister Seitenstetten), Johann Schachermayer (Amtsleiter Ertl), Josef Forster (Bürgermeister Ertl), Josef Maderthaner (Amtsleiter St. Peter in der Au), Friedrich Hinterleitner (Bürgermeister Biberbach) © NÖ.Regional.GmbH

Die eintägige Fachexkursion führte in die Marktgemeinde Michelhausen im Tullnerfeld. Dort haben die sechs Mitgliedsgemeinden am Gemeindeamt seit zwei Jahren den Sitz ihrer Verwaltungsgemeinschaft. Die Hauptaufgabe der Verwaltungsgemeinschaft liegt bei der Führung eines gemeinsamen Bauamtes. Ein gemeinsamer Sachverständiger bietet Beratung für die Bauanträge im privaten und gewerblichen Bereich. Für den Gemeindebürger hat sich nichts geändert, die Abgabe von Bauanträgen erfolgt in der eigenen Gemeinde und die Bearbeitung am gemeinsamen Baumt.

Am Nachmittag wurde die Kleinregionssitzung mit Abstimmungsthemen abgehalten und die Feier anlässlich dreißig Jahre Gemeinschaftskläranlage besprochen. Danach hielt Josef Wallenberger einen Fachvortrag über den „Demographischen Wandel im ländlichen Raum“. Die Geburten- und Sterbebilanz der Region sind ausgeglichen, jedoch zeigen die bevorstehenden Pensionsantritte der geburtenstarken Altersgruppen einen Handlungsbedarf speziell im Bereich Arbeitsmarkt. Die Kleinregionsgemeinden beschlossen die Durchführung eines „Demographie Checks“ für die Kleinregion, um für notwendige Maßnahmen in der Zukunft gerüstet zu sein. „So sichern wir Arbeitsplätze und stärken Wohnraum sowie Infrastruktur in der Region“, bestätigt Bürgermeister und Kleinregionsobmann Johannes Heuras. Die Fachexkursion ließ man mit der Besichtigung des Gemeinschaftsprojektes Ahrenberger und Eichdorfer – Kellergasse und anschließender Jause ausklingen.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional.GmbH serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.