14. November 2022

Radbasisnetze bilden seit Inkrafttreten der Förderrichtlinien des Landes NÖ Ende 2020 die Grundlage für gemeindeübergreifende Planungen für den Alltagsradverkehr. Das Radbasisnetz Traisen-/Gölsental steht nunmehr unmittelbar vor der Fertigstellung. Als ein erster Abschnitt daraus wurde in Lilienfeld der Magdalenensteg saniert und radtauglich umgebaut. Das Mobilitätsmanagement NÖ-Mitte der NÖ.Regional unterstützt die Gemeinden im Planungsprozess und bei der Fördereinreichung.

Die fünf Gemeinden Lilienfeld, Traisen, St. Veit an der Gölsen, Eschenau und Wilhelmsburg haben über ein Jahr lang in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Schimetta Consult ZT GmbH sowie den Fachabteilungen des Landes NÖ (RU7 und ST3) an der Planung ihres Radbasisnetzes gearbeitet.

„Die Kosten werden dabei zu 100% vom Land NÖ getragen, die Umsetzung daraus resultierender Radinfrastrukturprojekte wird mit 60-70% gefördert. Mit den Radbasisnetzplanungen legen wir den Grundstein für aktive Mobilität in den Regionen. Unser Ziel ist es, die aktive Mobilität in Niederösterreich in den nächsten 10 Jahren auf 44% zu verdoppeln – nur so kann es uns gelingen unser tägliches Mobilitätsverhalten zukunftsfit und klimafreundlich zu gestalten. Daher beträgt auch das Gesamtinvestitionsvolumen von Land UND Gemeinden in den Ausbau der Radinfrastruktur heuer 30 Mio. Euro“, fasst Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zusammen.

Christine Schneider, Geschäftsführerin der NÖ.Regional zeigt sich begeistert von der gemeindeübergreifenden Initiative: „Wir durften in diesem Projekt die Koordination zwischen den fünf Gemeinden übernehmen und unsere Fachexpertise im Bereich Mobilität einbringen.“  Niederösterreichs Gemeinden „umfassend zu unterstützen und in allen Fragen der Regionalentwicklung zu informieren“ sieht Christine Schneider als klaren Auftrag der NÖ.Regional, „den wir sehr gerne erfüllen.“

Ein umfangreicher Maßnahmenkatalog sieht im Planungsgebiet ein gut ausgebautes Radwegenetz vor, das alle wichtigen Einrichtungen in den fünf Gemeinden optimal miteinander verbindet. In einem nächsten Schritt sollen diese nun in einer Detailplanung konkretisiert werden.

Damit die Gemeinden Lilienfeld, Traisen, St. Veit an der Gölsen, Eschenau und Wilhelmsburg die daraus resultierenden Radwege umsetzen und Bestehende nach den derzeit gültigen Verkehrssicherheitsstandards adaptieren.

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at